Spektakuläre Mordfälle und ihre Dokumentation im Staatsarchiv Ludwigsburg

Mordakte Ludwigsburg

Mordakte Ludwigsburg

"Kein Vater kann seine Kinder so lieb haben wie ich, und deshalb mußte ich sie töten. Sie sollten nicht so leiden, wie ich gelitten habe. Man redet immer so viel von Rassenhygiene; ich habe gehandelt und praktische Rassenhygiene betrieben."

Mit diesen Worten umschrieb Ernst Wagner die Motivation, seine Frau und die vier Kinder umzubringen und danach in Mühlhausen 12 weiteren Menschen das Leben zu nehmen. Wer erinnert sich heute noch an den 1913 begangenen ersten Massenmord Württembergs, der seinerzeit halb Deutschland in Aufregung versetzt hatte? Diese und weitere längst vergessene Mordtaten, deren aktenmäßiger Niederschlag in den Magazinen des Staatsarchivs Ludwigsburg schlummert — die älteste übrigens aus dem Jahr 1574 — , können im Staatsarchiv Ludwigsburg erforscht werden. Die Ludwigsburger Kreiszeitung berichtet in der Serie "Mordakte Ludwigsburg" über einige besonders spektakuläre Fälle, deren Artikel hier mit freundlicher Genehmigung wiedergegeben werden.


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Staatsarchiv Ludwigsburg