Fotografien

Karl Valentin und Liesl Karlstadt, 16. Dezember 1935, Foto: Pragher

Das Fotoinventar ist das erste Inventar, das die baden-württembergischen Staatsarchive seit Bestehen des Landesarchivs zusammen erarbeitet haben. Jedes Archiv hat seine Auswahl selbst getroffen und seine Bestände in der eigenen Tradition beschrieben. Daraus ist ein gemeinsames Portal zu Archivgut entstanden, dessen Bedeutung weit über Baden-Württemberg hinausreicht.

Das Fotoinventar wurde am 23. Juni 2006 auf dem 66. Südwestdeutschen Archivtag in Karlsruhe vorgestellt; der Archivtag stand unter dem Motto "Digitale Bilder und Filme im Archiv - Marketing und Vermarktung".

Eine dreiviertel Million Fotografien stehen hinter dem Inventar der Fotobestände im Landesarchiv Baden-Württemberg. Das Inventar stellt rund 150 Bestände vor, die ausschließlich oder in Teilen aus Fotografien bestehen. Diese Bestände sind über alle Staatsarchive als Abteilungen des Landesarchivs verteilt.

Der klassische Suchpfad zu Archivalien führt über die Beständeübersichten der Staatsarchive: Dort findet man auch den einzelnen Fotobestand im historisch gewachsenen Verbund der Bestände des Archivsprengels. Dieser Weg ist immer richtig und genauso wichtig wie die online-Stichwort-Suche zum Thema.

Das Fotoinventar öffnet eine weitere Tür zu den Fotobeständen, denn nicht jeder vermutet Fotobestände in Staatsarchiven Fotos erschließen sich oft direkter als Texte. Sie erreichen auch Nutzer, die sonst keinen Zugang zu Geschichte finden Fotos sind eine eigene Archivaliengattung. Ihr Quellenwert wird immer mehr bewusst. Für die ikonologische Forschung sind sie unersetzlich Das Fotoinventar verknüpft jede Bestandsbeschreibung mit der Beständeübersicht des Staatsarchivs und - falls schon vorhanden - dem online-Findbuch.


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