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Quellen zur Hexenverfolgung im Staatsarchiv Wertheim
Einleitung
Bei Ordnungsarbeiten im Staatsarchiv Wertheim sind 1999 neue Quellen zur Hexenverfolgung in der Grafschaft Wertheim aufgefunden worden. Die Hexenverfolgungen in der Grafschaft Wertheim sind in der Forschung bis dahin nur kursorisch behandelt worden (vgl. Beiträge von Weiß und Diefenbach…
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1. Karlsruher Tagung für Archivpädagogik
"Die Stadt- und Staatsarchive und die dort verwahrten Dokumente zur Landesgeschichte können und müssen in den Unterricht aller Schulformen intensiver einbezogen werden." Dieses Resümee zogen über 100 Teilnehmer der ersten Karlsruher Tagung zur Archivpädagogik, zu der das Generallandesarch…
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Streit um drei Dörfer
Die Streitigkeiten zwischen den Löwenstein-Wertheimer Grafen und dem Kloster Bronnbach sowie dem Bischof von Würzburg um die drei Dörfer Reicholzheim, Nassig und Dörlesberg begannen nach der Rekatholisierung des Klosters. Das Bistum Würzburg beanspruchte die Landesherrschaft über das Kloster, das K…
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XVI. "Deutschland ist meine Heimat"
Vor seiner Ermordung verbrachte Ludwig Marum zehn Monate im Konzentrationslager Kislau.
Obwohl ihm diese Zeit schwer zusetzte, zeigte er sich auch hier als charakterstark und machte denen, die ihm nahestanden, besonders seiner Frau, immer wieder Mut. In seinen Briefen blickte er seiner Zukunft zuv…
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XV. Die Verhaftung
Nach ihrer Machtübernahme machten sich die Nationalsozialisten überall im Lande unverzüglich an die Ausschaltung ihrer politischen Gegner.
Bereits am 10. März 1933, fünf Tage nach den Reichstagswahlen, begann Ludwig Marums Leidensweg. Unter Brechung seiner Immunität a…
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XIV. Ideale und Überzeugungen
Der Einsatz für Demokratie, Humanität, Gleichberechtigung und ein unerschütterlicher Glaube an den Rechtsstaat kennzeichnen das Leben Ludwig Marums. Schicksalhaft ist, dass ausgerechnet dieser Einsatz für Schwächere und Benachteiligte und sein Festhalten an Recht und Gesetz…
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XIII. "Wandern Sie doch aus!"
1928 verließ Marum die badische politische Bühne und zog als Abgeordneter in den Reichstag - für ihn persönlich ein großer Erfolg. In den Jahren bis 1933 erlebte er den Höhepunkt seiner Karriere, die Anerkennung seines gemäßigten Kurses.
Marum selbst wurd…
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XII. "Nicht bloß Paragraphen im Hirn, sondern Blut in den Adern"
"Ich meine, es ist nicht Pflicht des Abgeordneten, in seinen Entschließungen sich lediglich treiben zu lassen von der unbeständigen Auffassung weiter Kreise, sondern Pflicht des Abgeordneten ist es gerade, Führer zu sein und diese Kreise zu beeinflussen und, wenn er einen Gedan…
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