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20.03.2019

Die Aufarbeitung der Heimerziehung wird ausgeweitet

Logo der Initiative: Aufarbeiten, was geschah

Das Landesarchiv Baden-Württemberg und die Anlaufstelle der Stiftung Anerkennung und Hilfe beim Sozialverband VdK Baden-Württemberg e.V. in Stuttgart beginnen die gemeinsame Arbeit mit einer Informationsoffensive

Das Landesarchiv Baden-Württemberg und der Sozialverband VdK-Baden-Württemberg e.V. kooperieren in der Aufarbeitung des Unrechts und Leids, welches Menschen in stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe sowie in stationären psychiatrischen Einrichtungen zwischen 1949 und 1975 widerfahren ist. Die Anlaufstelle der Stiftung Anerkennung und Hilfe unterstützt die ehemaligen Heimkinder bei der Beantragung von Entschädigungsleistungen, während das Landesarchiv in einem von der Baden-Württemberg Stiftung finanzierten Projekt die Recherche nach biografischen Dokumenten und Informationen übernimmt und so die Anlaufstelle und die Betroffenen unterstützt.

"Das Landesarchiv sieht seine Aufgabe sowohl in der wissenschaftlichen Aufarbeitung als auch in der Unterstützung derjenigen Menschen, die in Baden-Württemberg noch heute unter ihren Erfahrungen leiden. Seit 6 Jahren unterstützen wir ehemalige Heimkinder bei der biografischen Recherche und freuen uns, dass wir unser Engagement nun fortführen und ausweiten können", so der Präsident des Landesarchivs Prof. Dr. Gerald Maier.

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