Landeswappen Baden-Württemberg

Aktuelle Hinweise

Ausstellungen

Veranstaltungen

Presse/Berichte

Neue Publikationen

Laufende Projekte

Nachrichtenarchiv

Unser Selbstverständnis

Landesarchiv

Aufgaben und Dienstleistungen

Rechtsgrundlagen

Organisation

Ansprechpartner/innen

Projekte

Jahresberichte

Publikationen

Ausbildung und Praktika

Vergabeverfahren

Stellenausschreibungen

Präsentationen und Inventare

Landeskunde entdecken online (LEO-BW)

Württembergisches Urkundenbuch Online

Karoline Luise von Baden – Kunst und Korrespondenz

Auswanderung aus Südwestdeutschland

Klöster in Baden-Württemberg

Landesforschung und Landesbeschreibung

Angebote für Schulen und Gruppen

Mitmachprojekte des Landesarchivs

Aktenaussonderung

Elektronische Systeme

Historischer Wert

Ihr Landesarchiv

Ansprechpartner im Archiv

Übergabeverzeichnisse

Wie nutzen Sie das Landesarchiv?

An welche Archivabteilung können Sie sich wenden?

Recherche & Bestellung

Mein Konto

Recherchehilfen & Dienstbibliotheken

Öffnungszeiten

Rechtsgrundlagen und Formulare

Kopien und Reproduktionen

Landeskunde & Bildung >> Präsentationen und Inventare >> Mittelalter und Frühe Neuzeit (bis ca. 1803/06) >> Kaiser Karl IV. und die Goldene Bulle >> Kapitel 1: Kaiser Karl IV. (1316-1378). Person, Dynastie und Herrschaft

Kapitel 1: Kaiser Karl IV. (1316-1378). Person, Dynastie und Herrschaft

Karl IV.
Portrait Karls IV. im Triforium des Prager Veitsdoms

Die Erziehung und Bildung des späteren Kaisers Karl IV. waren international ausgerichtet: in Prag geboren, am französischen Hof erzogen, war er als Markgraf von Mähren zunächst in Böhmen politisch tätig. Der spätere Papst Clemens VI. war sein wichtigster Lehrer. Karl beherrschte mehrere Sprachen, darunter Latein – eine für einen Fürsten ungewöhnliche Bildung.

Sein Weg auf den römisch-deutschen Königsthron schien vorgezeichnet. Vor allem sein Großonkel Erzbischof Balduin von Trier förderte seine Karriere und steuerte 1346 Karls Wahl zum König – gegen den vom Papst gebannten Wittelsbacher Ludwig den Bayern.

Seine Hausmacht Böhmen konnte Karl um weitere Gebiete erweitern und im Innern umgestalten. Prag wurde zu einer Art Hauptstadt des Reiches. Für den Ausbau der Stadt holte er viele Künstler und Baumeister an den Hof. Die Kunst diente programmatisch zur Inszenierung des Herrschers – beispielhaft dafür steht die Steinbüste Karls im Prager Veitsdom.

Als römisch-deutscher König hatte Karl IV. eine unbestrittene Stellung, die durch die Kaiserkrönung 1355 noch verstärkt wurde. Der Erlass der Goldenen Bulle ein Jahr später regelte das Verfahren der Königswahl erstmals grundsätzlich. Karl IV. gilt zweifellos als eine der größten Herrscherfiguren des deutschen Spätmittelalters.

Karl IV. und Wenzel
Karl und sein Sohn Wenzel (Miniatur in König Wenzels Handschrift der Goldenen Bulle)