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03.03.2020

Lehr- und Wanderjahre von Johann Gottfried Tulla

Neubau einer durch Hochwasser zerstörten Brücke bei Liebesdorf bei Langenburg durch Johann Gottfried Tulla, 1792
Plan des Neubaus einer durch Hochwasser zerstörten Brücke bei Liebesdorf bei Langenburg von Johann Gottfried Tulla, 1792; GLA Karlsruhe H Brettach (Fluss) 1

Als „Bändiger des Rheins“ veränderte Johann Gottfried Tulla in den ersten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts die Kulturlandschaft des Oberrheingebiets grundlegend. Vor 250 Jahren, am 20. März 1770, wurde der geniale Wasserbauingenieur in Karlsruhe geboren. Ein spektakulärer Archivalienfund im Generallandesarchiv Karlsruhe bringt rechtzeitig zu seinem 250. Geburtstag nun Licht in die Lehrjahre Tullas.

Seit seiner Schulzeit wurde Tulla systematisch durch Markgraf Karl Friedrich von Baden auf seine künftigen Aufgaben vorbereitet. Reisen und Lehraufenthalte wurden aus der badischen Staatskasse finanziert; der Erfolg in ausführlichen Berichten regelmäßig überprüft. Es kam einer kleinen Sensation gleich, als dem Generallandesarchiv vor kurzem von dem Freiburger Ehepaar Dr. Gudrun und Dr. Joachim Schwalber ein Konvolut mit Karten des Oberrheingebiets geschenkt wurde. Darin befanden sich drei Stücke, die sich so gar nicht auf diesen Raum beziehen ließen, aber eindeutig Johann Gottfried Tulla zuzuweisen sind.

Neubau einer durch Hochwasser zerstörten Brücke bei Liebesdorf bei Langenburg durch Johann Gottfried Tulla, 1792
Plan des Neubaus einer durch Hochwasser zerstörten Brücke bei Liebesdorf bei Langenburg von Johann Gottfried Tulla, 1792;
GLA Karlsruhe H Brettach (Fluss) 1
Entwurf einer Brücke in Bächlingen durch Johann Gottfried Tulla, um 1792; GLA Karlsruhe G Technische Pläne I Bächlingen 1
Entwurf einer Brücke in Bächlingen von Johann Gottfried Tulla, um 1792; GLA Karlsruhe G Technische Pläne I Bächlingen 1

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