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15.01.2019

Neuer Rekord für LEO–BW!

3D-Modell der Burg-Hohenzollern
3D–Modell der Burg–Hohenzollern

Mehr als 1 Million Nutzerinnen und Nutzer im Jahr 2018

Das vom Landesarchiv betriebene Landeskunde–Portal LEO-BW blickt auf das erfolgreichste Jahr seit der Freischaltung 2012 zurück. Gut 1,1 Millionen Nutzerinnen und Nutzer haben LEO–BW 2018 besucht. Der nachhaltige Erfolg basiert auf dem bewährten Konzept sowie der technischen und inhaltlichen Weiterentwicklung des Portals. Inzwischen ist das spartenübergreifende Datenangebot auf 2,7 Millionen Objekte angewachsen. Spannende, allgemeinverständlich präsentierte Themen und immer wieder neue Angebote und Funktionalitäten eröffnen einen vielfältigen, lebendigen und erlebbaren Zugang zu Baden-Württemberg in seinen unterschiedlichen Facetten.

Startseite der Südwestdeutschen Archivalienkunde
Startseite der Südwestdeutschen Archivalienkunde

Seit Kurzem sind vom Landesamt für Denkmalpflege erstellte 3D–Modelle von Gebäuden, Kunstwerken sowie archäologischen Objekten in LEO-BW verfügbar. Neben der Burg Hohenzollern gibt es etwa das Heidelberger Schloss, die Festung Hohentwiel oder auch das Kloster Neresheim zu entdecken. Besonders hinzuweisen ist auf die beiden Themenmodule. In Kooperation mit der Abteilung Landesgeschichte der Universität Stuttgart wurde Ende 2017 das Themenmodul "Von der Monarchie zur Republik" zur Anfangsphase der ersten Demokratien im Südwesten entwickelt. Im Februar 2018 folgte das Themenmodul "Südwestdeutsche Archivalienkunde" als Ergebnis einer Zusammenarbeit mit dem Institut für geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen.

Auch das umfangreiche redaktionelle Angebot erfreut sich weiter wachsenden Zuspruchs. Neben Erweiterungen der Ortsdetailseiten durch Einbindung von Kapiteln der neueren amtlichen Kreisbeschreibungen des Landes Baden–Württemberg wurden die landeskundlichen Inhalte aus Geschichte, Geografie und Gegenwart ständig ausgebaut. Für Beiträge aus den Archivnachrichten des Landesarchivs gilt dies ebenso wie für Beiträge zum Dreißigjährigen Krieg oder der Reformation.

Um LEO–BW auch 2019 voranzubringen, stehen bereits weitere Projekte vor der Freischaltung. Schon bald werden Nutzerinnen und Nutzer mit "Mein LEO–BW" unter anderem die Möglichkeit haben, Merklisten zu erstellen, Fotos ins Portal hochzuladen und Inhalte zu kommentieren. Zur zweiten Jahreshälfte folgt außerdem ein drittes Themenmodul zur Alltagskultur im deutschen Südwesten.

Das gesamte Portalangebot finden Sie unter: https://www.leo-bw.de.


Tags:

Berichte/Meldung/Information, Digitalisierung, Portale