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Aktuelles >> Veranstaltungen >> 30. Tag der Heimatforschung

30. Tag der Heimatforschung

11.10.2019, 15 Uhr

Tauberbischofsheim–Dittwar, Laurentiushalle

Lohn einer Wallfahrt zur Jakobskirche in Urphar, mildtätiger Werke zugunsten der Kirche sowie des Besuchs der dortigen Gottesdienste war ein 40-tägiger Ablass. Dieser wird in einer initialengeschmückten und vielfach besiegelten Urkunde zugesagt (Vorlage: StAWt-G Rep. 14 Lade XX Nr. 115, 1340 August 20)
Lohn einer Wallfahrt zur Jakobskirche in Urphar, mildtätiger Werke zugunsten der Kirche sowie des Besuchs der dortigen Gottesdienste war ein 40-tägiger Ablass. Dieser wird in einer initialengeschmückten und vielfach besiegelten Urkunde zugesagt (Vorlage: StAWt-G Rep. 14 Lade XX Nr. 115, 1340 August 20)

Am Freitag, den 11. Oktober 2019 findet ab 15 Uhr in der Laurentiushalle in Tauberbischofsheim–Dittwar der 30. Tag der Heimatforschung im Main–Tauber–Kreis statt.

Die jährliche Veranstaltung wird vom Kreisarchiv im Archivverbund Main–Tauber in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt des Main–Tauber–Kreises ausgerichtet. Sie wendet sich an ein an historischen Fragestellungen interessiertes Publikum sowie die Geschichts– und Heimatvereine im Bereich des Landkreises und angrenzender Gebiete.

Dieses Jahr widmet sich der Tag der Heimatforschung dem Thema Pilgern und Wallfahrten. Mit Dittwar wurde ein Veranstaltungsort gewählt, an dem die Teilnehmer des Tags der Heimatforschung das Thema hautnah erleben können. Denn im Wald über dem Ort steht die Kreuzkapelle, ein nach wie vor aktuelles Wallfahrtsziel.

Der mehrstufige Altar der Dittwarer Kreuzkapelle zeigt über einem Heiligen Grab und der Altarmensa im Zentrum den Schrein mit den beiden die Wallfahrt begründenden hölzernen Heiligenfiguren Maria und Johannes. Das Altarbild mit der Kreuzigungsszene und die Figur des auferstandenen Christus mit der Siegesfahne schließen den Altar nach oben ab. (Foto: Archivverbund Main-Tauber)
Der mehrstufige Altar der Dittwarer Kreuzkapelle zeigt über einem Heiligen Grab und der Altarmensa im Zentrum den Schrein mit den beiden die Wallfahrt begründenden hölzernen Heiligenfiguren Maria und Johannes. Das Altarbild mit der Kreuzigungsszene und die Figur des auferstandenen Christus mit der Siegesfahne schließen den Altar nach oben ab. (Foto: Archivverbund Main-Tauber)

Nicht erst seit Hape Kerkelings Buch über dessen Wallfahrt mit Ziel Santiago – Sankt Jakob – in Nordspanien ist Pilgern wieder beliebt und wird öffentlich wahrgenommen. Auch wenn man hierzulande das Pilgern mit dem christlichen, insbesondere katholischen Glauben verbindet, so sind Wallfahrten kein Alleinstellungsmerkmal des Christentums. Fast alle großen Weltreligionen kennen den Besuch heiliger Orte. Auch in der Main-Tauber-Region finden sich Zeugnisse von Wallfahrtsorten und der zu ihnen hinstrebenden Pilger. Manche Zielorte sind nach wie vor aktuell und bei den Gläubigen beliebt, andere erfuhren nur eine zeitlich begrenzte Blüte und sind schon längst wieder Teil der Geschichte geworden.

Die Kreisarchivarin und Kreisheimatpflegerin Claudia Wieland wird die Entwicklung des Wallfahrtswesens und die regionalen Aspekte unter dem Vortragstitel "Wallfahrer ziehen durch das Tal – Spurensuche zu Wallfahrtsstätten und Pilgern im Main–Tauber-Kreis" beleuchten.

Die Sehenswürdigkeiten des Tauberbischofsheimer Ortsteils Dittwar, der in diesem Jahr sein 850–jähriges Jubiläum feiern kann, wird Rainer Kramer vom Heimat- und Kulturverein Dittwar vorstellen.

Mit Joachim Gessler, langjährigem Pfarrgemeinderatsvorsitzenden und ebenfalls Mitglied des Heimat– und Kulturvereins, geht es dann (mit dem PKW) zur Kreuzkapelle und den rund um die Kapelle befindlichen Zeugnissen religiöser Volkskultur.

Der Tag der Heimatforschung klingt dann mit einem Empfang des Landkreises für die Teilnehmer in der Laurentiushalle in Dittwar aus.

Als Erinnerung an eine Wallfahrt brachten die Pilger oft Wallfahrtszeichen des Gnadenorts mit nach Hause. In einem Album der Pfarrkuratie Bronnbach finden sich zahlreiche solcher Bildchen, darunter auch des bekannten bayrischen Marienwallfahrtsorts Altötting (Vorlage: StAWt-K V 9 Nr. 9)
Als Erinnerung an eine Wallfahrt brachten die Pilger oft Wallfahrtszeichen des Gnadenorts mit nach Hause. In einem Album der Pfarrkuratie Bronnbach finden sich zahlreiche solcher Bildchen, darunter auch des bekannten bayrischen Marienwallfahrtsorts Altötting (Vorlage: StAWt-K V 9 Nr. 9)

Die Teilnehmer der letzten Jahre erhalten eine schriftliche Einladung. Weitere Interessierte können gerne an der Veranstaltung teilnehmen.

Um Anmeldung beim Archivverbund Main–Tauber bis 28. September 2019 wird gebeten.

Eintritt: frei

Veranstalter: Kreisarchiv im Archivverbund Main–Tauber in Verbindung mit dem Main–Tauber–Kreis

Weitere Informationen erhalten sie beim
Archivverbund Main–Tauber
Bronnbach 19
D–97877 Wertheim
Telefon: 09342/91592–0, Telefax: 91592–30
E–Mail: stawertheim@la-bw.de

Das Programm können Sie hier herunterladen: