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Aktuelles >> Ausstellungen >> Romantiker auf dem Lichtenstein. Lebenswelten Herzog Wilhelms von Urach (1810–1869)

Romantiker auf dem Lichtenstein. Lebenswelten Herzog Wilhelms von Urach (1810–1869)

Das Hauptstaatsarchiv Stuttgart widmet einer der faszinierendsten Persönlichkeiten der württembergischen Geschichte des 19. Jahrhunderts eine Ausstellung.

8.6.–12.10.2018

Hauptstaatsarchiv Stuttgart

Wilhelm I. von Urach
Graf Wilhelm im Alter von 25 Jahren als Offizier der Artillerie des württembergischen Heeres, Gemälde von Franz Seraph Stirnbrand, 1835 (Schloss Lichtenstein)

Wilhelm von Württemberg – seit 1867 Herzog von Urach – ist eine der faszinierendsten Persönlichkeiten der württembergischen Geschichte. Geboren 1810 als Sohn Herzog Wilhelms von Württemberg, des jüngeren Bruders König Friedrichs, entstammte er einer Seitenlinie des Hauses Württemberg.

Wilhelm schlug die Militärlaufbahn ein und stieg im württembergischen Heer in höchste Führungspositionen auf. Als junger Offizier vor allem in Artillerieeinheiten eingesetzt, trat er in der Mitte der 1850er Jahre als Konstrukteur einer innovativen Geschützlafette hervor. Von 1857 bis 1867 stand Wilhelm als Gouverneur der Bundesfestung Ulm an der Spitze einer der größten Festungsanlagen in Europa.

WGAV
Siegel des Württembergischen Altertumsvereins, ca. 1845 (HStAS J 230c Nr. 153)

Von seiner frühen Jugend an zeichnete sich Graf Wilhelm durch seine weit gespannten künstlerischen und wissenschaftlichen Interessen aus. Insbesondere beschäftigte er sich mit Archäologie, Geschichte und Kunstgeschichte, Ethnografie, Geografie, Mathematik, Astronomie und Meteorologie. Dazu kam seine Freude an Musik und Poesie sowie seine leidenschaftliche Teilnahme an der Politik. In der Heimat und auf Reisen knüpfte er zahlreiche Kontakte zu hervorragenden Persönlichkeiten seiner Zeit. Wilhelm hatte maßgeblichen Anteil an der Gründung des Württembergischen Altertumsvereins im Jahr 1843, dessen Vorsitz er bis 1857 übernahm; ebenso war er beteiligt, als 1844 der Verein für vaterländische Naturkunde ins Leben gerufen wurde.

Schloss Lichtenstein
Schloss Lichtenstein, Südostfassade, o. J. (HStAS GU 97 Nr. 2)

Das bedeutendste Vermächtnis Wilhelms stellt Schloss Lichtenstein bei Reutlingen dar. In den Jahren 1839 bis 1842 ließ der Graf über der Ruine einer mittelalterlichen Burg das im historistischen Stil gehaltene Schloss errichten. Das Bauwerk bringt Wilhelms tiefe Prägung durch das am Mittelalter orientierte Geschichtsbild der Romantik zum Ausdruck.

Das 175-jährige Jubiläum des Württembergischen Geschichts- und Altertumsverein bietet den Anlass zu dieser Ausstellung, die den bislang kaum erforschten Gründungsvorsitzenden erstmals ins Blickfeld rückt. Wertvolle Exponate beleuchten die Person und Familie Wilhelms, zeichnen seine militärische Karriere nach und verankern ihn im Hochadel des 19. Jahrhunderts. Besonderes Augenmerk gilt seinen künstlerischen und wissenschaftlichen Aktivitäten und dem Bau von Schloss Lichtenstein.

Ausstellung im Hauptstaatsarchiv Stuttgart,
Konrad-Adenauer-Str. 4, 70173 Stuttgart
Informationen unter
Tel. 0711/212-4335
E-Mail: hstastuttgart@la-bw.de


Öffnungszeiten:
Mo 9.15-17.00 Uhr, Di und Mi 8.30-17.00 Uhr
Do 8.30-19.00 Uhr, Fr 8.30-16.00 Uhr

Führungen mittwochs um 11.30 Uhr

Ausstellungsplakat zum Download: