18. Karlsruher Tagung für Archivpädagogik

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2017 wurde bundesweit das 500–jährige Jubiläum der Reformation gefeiert. Doch wie veränderte die Reformation das Alltagsleben der Menschen in den folgenden Jahrhunderten? Wie wirkten und wirken sich konfessionelle Bindungen auf das Zusammenleben im privaten und öffentlichen Raum aus? War das Verhältnis der Konfessionen vor Ort eher durch Nachbarschaft oder durch Rivalität geprägt — und was ist heute davon noch aufspürbar? Werden mit interreligiösen Erfahrungen neue Fragen an die lokale Geschichte gestellt? Wie entdecken und bewerten Schülerinnen und Schüler diese Phänomene der "Religion in der Region"?

Die Themenkomplexe Reformation und Religion können sowohl im Geschichtsunterricht als auch im Religionsunterricht in der Schule aufgegriffen werden. Durch regionale Zugänge können die historischen Veränderungen und gesellschaftlichen Entwicklungen für Schülerinnen und Schüler veranschaulicht werden. Archive eröffnen hierfür als außerschulische Lernorte den Weg zu den Dokumenten vor Ort. Auf der 18. Karlsruher Tagung für Archivpädagogik wurden Quellen zur Orts– und Regionalgeschichte präsentiert und pädagogische Konzepte und Ideen zur kulturellen Bildung diskutiert. Ziel war es, Vorschläge und Impulse für eine Spurensuche und Auseinandersetzung der Schülerinnen und Schüler mit Religion in der Region zu geben.

Die Veranstaltung wurde vom Landesarchiv Baden–Württemberg mit Unterstützung Landesmedienzentrums Baden–Württemberg, Stadtmedienzentrum Karlsruhe ausgerichtet.