Projekt Heimerziehung (2012–2018)

Landeskirchliches Archiv Stuttgart, Tempelhof 1968
Vorlage: Landeskirchliches Archiv Stuttgart, Kinderheim Tempelhof (Kreßberg) 1968

Nach Anerkennung der leidvollen Erfahrungen ehemaliger Heimkinder durch den Deutschen Bundestag und den Landtag von Baden–Württemberg wurde im Landesarchiv Baden–Württemberg, finanziert vom baden–württembergischen Sozialministerium, die Stelle Archivrecherchen und historische Aufarbeitung der Heimerziehung zwischen 1949 und 1975 in Baden–Württemberg eingerichtet. Das Projekt kam Ende 2018 zum Abschluss. In Zusammenarbeit mit der beim Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden–Württemberg eingerichteten Anlauf– und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder (ABH) wurden über 1800 Anfragen ehemaliger Heimkinder bearbeitet. Der Abschlussbericht der Anlaufstelle Mehr als Geld und gute Worte. Ergebnisse der Anlauf– und Beratungsstelle Heimerziehung Baden–Württemberg (ABH) ist online abrufbar. Am 17.10.2018 fand im Landesmuseum Württemberg die Abschlusstagung des Projekts Heimerziehung statt. Die dort gehaltenen Vorträge finden Sie untenstehend unter "Presseberichterstattung und Downloads". Unter "Wanderausstellung" und "Ergebnisse des Projekts" können Sie sich über unsere weiteren Tätigkeiten informieren. Den Film zur Wanderausstellung können Sie hier bestellen.

Presseberichterstattung und Downloads

Übergabe der Publikation im Rahmen der Abschlusstagung
Übergabe der Publikation an Sozialminister Lucha. Foto: Nadine Seidu, LABW

Grußworte und Vorträge der Abschlusstagung

Nastasja Pilz im Gespräch, Ausstellungseröffnung im Haus der Abgeordneten, Sommer 2015
Nastasja Pilz im Gespräch mit der Presse, Ausstellungseröffnung Haus der Abgeordneten, Juli 2015

Grußworte zum Auftakt der Wanderausstellung Verwahrlost und gefährdet? — Heimerziehung in Baden–Württemberg 1949—1975 am 8. Juli 2015 im Haus der Abgeordneten

Übergabe der Heimliste im Landtag Baden-Württemberg
Übergabe der Heimliste im Landtag, 07.03.2018
v.l.n.r. Gerald Maier, Präsident des Landesarchivs, Petra Olschowski, Staatsekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Minister Manne Lucha.