Wie geht eine südwestdeutsche psychiatrische Klinik mit ihrer Vergangenheit um? Das Beispiel der Zentren für Psychiatrie in Baden-Württemberg

Termin

aus F 234 I Bü 1141 (beschnitten)
aus F 234 I Bü 1141 (beschnitten)

21.04.2026 19:00 Uhr - 21:00 Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Thomas Müller

Viele Kliniken und Heilanstalten waren während der NS-Zeit an den Krankenmorden an Kranken und Behinderten beteiligt. Eine Beschäftigung mit diesem dunklen Kapitel der Medizingeschichte war lange tabuisiert. Zwischenzeitlich stellen sich die Einrichtungen aber ihrer Vergangenheit. Der Vortrag beleuchtet dies am Beispiel der Zentren für Psychiatrie in Baden-Württemberg.

Thomas Müller, Prof. Dr. med., M.A., Arzt und (Medizin-​) Historiker, forschte und lehrte von 1998-2006 an der Charité-​Universitätsmedizin Berlin, sowie 2006-2007 an der Universität Ulm. 2007 begründete er den von ihm geleiteten Forschungsbereich für Geschichte der Medizin am Zentrum für Psychiatrie Südwürttemberg / Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie I der Universität Ulm. Habilitation im Fach Geschichte und Ethik der Medizin an der Charité Berlin 2014. Um-​Habilitation an die Universität Ulm. Seit Frühjahr 2017 außerplanmäßiger Professor der Universität Ulm. Er ist Leiter des Württembergischen Psychiatriemuseums sowie des Verlags Psychiatrie und Geschichte und koordiniert die „Historische Forschung“ aller Zentren für Psychiatrie in Baden-​Württemberg.

Eintritt frei

in Zusammenarbeit mit dem Förderverein Zentrale Stelle