Keine Chancen für den Liberalismus? Bürgerliche Parteien in der Weimarer Republik

Termin

Auf bräunlichem Papier in schwarzer gedruckter Schrift die Worte: Wählt die Kandidaten der deutschen demokratischen Partei. Unsere Wahlliste beginnt mit: Venedey. Oben links handschriftlich: 60.
Ausschnitt einer Aufnahme des gesamten Plakats. Auf bräunlichem Papier in schwarzer gedruckter Schrift die Worte: deutschen demokratischen Partei. Unsere Wahlliste beginnt mit: Venedey.

13.02.2026 16:00 Uhr

Forum Landesgeschichte

Auf bräunlichem Papier in schwarzer gedruckter Schrift die Worte: Wählt die Kandidaten der deutschen demokratischen Partei. Unsere Wahlliste beginnt mit: Venedey. Oben links handschriftlich: 60.
DDP-Plakat zur Wahl der Deutschen Nationalversammlung 1919; Vorlage LA BW GLA P 1066

Durch die Gründung der Deutschen Demokratischen Partei (DDP) 1918 war der zersplitterte Liberalismus wieder geeint und konnte sich in der neuen Republik zu einem Machtfaktor entwickeln. Doch schnell zeigte sich, dass die Gräben zwischen den ehemaligen Nationalliberalen und Fortschrittlern weiterhin tief waren. Auch das Programm Gustav Stresemanns für die Deutsche Volkspartei (DVP), "Wir sind und bleiben national und liberal", zeigt die innewohnende Zerreißprobe des Liberalismus zwischen den Parteien von rechts und links.

Es sprechen:

Dr. Jürgen Frölich, Bonn
Ein national-liberaler Stabilitätsanker? Gustav Stresemann, Baden und die Weimarer Republik
Johannes Niemesch, Karlsruhe
Zwischen Vernunftrepublikanismus und demokratischer Überzeugung. Die Deutsche Demokratische Partei und deren politische Ausrichtung in der Frühphase der Republik Baden
Kaffeepause
Dr. Desiderius Meyer, Passau
Die badische DDP und die Chancen liberaler Politik in der Weimarer Demokratie

Das Forum Landesgeschichte ist eine Veranstaltung des Generallandesarchivs in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft für geschichtliche Landeskunde am Oberrhein.