Katholisches Wertheim im Nationalsozialismus

Termin

23.03.2022 19:30 Uhr

hybrid-Vortrag von Dr. habil. Dieter Fauth, Wertheim/Zell am Main

In Wertheim war der Widerspruch gegen das NS-Regime bei Katholiken besonders groß. Dies entspricht den Verhältnissen in ganz Deutschland. Der Katholizismus war in Wertheim sogar der einzige Standpunkt, von dem aus nicht nur ein Widerspruch Einzelner, sondern ganzer Kreise bzw. Gruppen gelang. Zu nennen wären der (kommunale) Gemeinderat in Mondfeld, der katholische Kirchengemeinderat in Reicholzheim, eine Lehrergruppe des Wertheimer Gymnasiums, Amtsträger in der katholischen Kirche und Ortsvereine der Zentrumspartei. Der Vortrag beruht auf dem Wissen im Wertheimer Projekt Stolpersteine. Wie in diesem Projekt insgesamt, wird auch im Vortrag der Blick auf die Mutigen und nicht auf die Täter von damals gerichtet.

Dr. habil. Dieter Fauth ist Konrektor der Comenius-Realschule Wertheim sowie kommissarischer Schulleiter der Werkrealschule Urphar-Lindelbach. Er leitet das Wertheimer Schulprojekt Stolpersteine. Im Historischen Verein Wertheim e.V. ist er Vorstandsmitglied. Bücher, Buch- und Zeitschriftenbeiträge verfasste er u.a. zum innerprotestantischen Dissidentismus im 16., 17. und 20. Jahrhundert (siehe Dieter Fauth).

 

Dr. habil. Dieter Fauth, Würzburg / Zell am Main
Dr. habil. Dieter Fauth (Wertheim / Zell am Main)

Der Vortrag wird voraussichtlich hybrid stattfinden, d.h. mit Teilnehmern im Archiv sowie der Möglichkeit der online-Teilnahme. Eine Anmeldung ist in jedem Fall erforderlich.

Eintritt: frei

VA: Archivverbund Main–Tauber in Verbindung mit der VHS Wertheim und dem Historischen Verein Wertheim

Weitere Informationen erhalten sie beim
Staatsarchiv Wertheim
Bronnbach 19
D–97877 Wertheim
Telefon: 09342/91592–0
Telefax: 09342/91592–30
E–Mail: stawertheim@la-bw.de

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