Wie viel Geschichte steckt in dir?

Leitmotiv der Ausstellung "Wie viel Geschichte steckt in Dir? Nationalsozialismus in Karlsruhe"
Leitmotiv der Ausstellung "Wie viel Geschichte steckt in Dir? Nationalsozialismus in Karlsruhe"
13.02.2020 18:00 Uhr

Karlsruher Lebensläufe im Nationalsozialismus

"Wie viel Geschichte steckt in dir?" Diese Frage stellten sich in den vergangenen fünf Schuljahren Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 des Bismarck-, Goethe- und Helmholtz-Gymnasiums, die sich mit der Geschichte Karlsruhes zur Zeit des Nationalsozialismus auseinandersetzten. Am Donnerstag, den 13. Februar 2020, um 18:00 Uhr stellen sie ausgewählte Ergebnisse ihrer Arbeiten im Generallandesarchiv vor.

Teresa Spogis (Helmholtz-Gymnasium) beleuchtet unter dem Titel "Und wir hatten Lehrer, die uns trotz der Diktatur demokratisches Denken lehrten" die Handlungsspielräume des Karlsruher Lehrers Prof. Dr. Theobald Caselmann.

Die Arbeit von Hannah Wahlich (Helmholtz-Gymnasium) widmet sich der Kindheit und Jugendzeit von Ellen Auerbach, die die spätere Starfotografin in Karlsruhe verbrachte.

Christopher Williams (Goethe-Gymnasium) stellt anhand zweier Beispiele die "Arisierung" jüdischen Eigentums sowie dessen sogenannte "Wiedergutmachung" nach 1945 dar.

Vor der Veranstaltung findet eine Kuratorenführung durch die Ausstellung statt.

Vorankündigung:
Am 5. März werden weitere Schülerinnen und Schüler über "Karlsruher Bürgermeister in der Zeit des Nationalsozialismus" informieren, bevor am 24. März Dr. Jürgen Treffeisen über "Otto Härdle. Rektor der Karlsruher Tulla-Realschule – ein (un)angepasstes Leben im Nationalsozialismus" referieren wird. Die Veranstaltungen finden jeweils um 18.00 Uhr im Generallandesarchiv statt.