Die Geschichte der Menschenrechte — von der Idee zu positivem Recht

Menschenrechte 1948
Menschenrechte 1948
10.12.2019 19:00 Uhr

Vortrag von Prof. Dr. Andreas Haratsch

Menschenrechte künden von der Rolle des Individuums in der Gemeinschaft. In ihnen spiegelt sich die Vorstellung vom Staat. Sie sind dabei mehr als elementare Rechtsverbürgungen. Die ideengeschichtlichen Wurzeln der Menschenrechte reichen weit zurück. Der Vortrag will diesen Wurzeln der Menschenrechte nachspüren und den Weg der Idee natürlicher Rechte des Menschen nachzeichnen. Er reicht von der Ideenwelt der antiken Philosophie über das frühchristliche Menschenbild, naturrechtliche Vorstellungen des Mittelalters und der frühene Neuzeit, den Durchbruch der Menschenechte in den Revolutionen des ausgehenden 18. Jahrhunderts bis hin zur Rezeption der Menschenrechtsidee in der deutschen Rechtsordnung sowie im Völkerrecht. Ein Gipfelpunkt der Entwicklung ist dabei gewiss die Verkündung der Allgmeinen Erklärung der Menschrechte im Rahmen der Vereinten Nationen am 10. Dezember 1948.

Eintritt: 5 Euro € (ermäßigt 3 €)

In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Zentrale Stelle


Tags:

Vortrag, Staatsarchiv Ludwigsburg, 19. Jahrhundert, 20. Jahrhundert, Mittelalter und Frühe Neuzeit (bis 1806)