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Suchbegriff(e): Personen-GND Nr. 1012183866
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Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 34 Bü 7
Archivalieneinheit
Nr. 1: Instruction Jacob Winzelhäusers, Kgl. Verweser u. Aufseher über die Ämter des Fürstentums Württemberg, wie er in denselben Versehung tun u. handeln solle. 1520
Nr. 2: Schriften betreffend Niclas Zieglers, Kaiserl. Vicekanzler, Verehrung mit 2.500 fl., die ihm von der Landschaft in Württemberg versprochen worden, was für Irrungen unterlaufen u. wie die Sache verglichen worden, wobei auch Peter Stoss', Erzherzogl. Secretär, Anmahnung u. Quittung für seine ihm versprochenen 50 fl. Verehrung. Von Nr. 1-16, 18-25, 1521-1525
Nr. 3: Ein Fascikel betr. Jacob Villingers, Kais. Schatzmeister, Obligation mit 2.500 fl. zu Auslosung der 100 Pferde, die Graf Eitel Fritz von Zollern anno 1521 zu Stuttgart in der Besatzung gehabt, woran jedoch nur 1.052 fl. 30 Kr. bezahlt wurden; incl. Königl. Maj. Befehl an die Verordneten der Kammer u. des Ausschusses, die Obligation dem Villinger auszuhändigen. Nr. 1 bis 13, 1521-1528
Nr. 4: Original-Ausschreiben des Römischen Königs Ferdinand an die Prälaten, Städte u. Ämter der Landschaft des Fürstentums Württemberg, dass die Prälaten in eigener Person die von Städten u. Ämtern durch vollmächtige Befehlshaber zu dem erneuerten Landtag am 3. Nov. nachts in Stuttgart in der Herberge sein u. am Morgen darauf zu der Handlung zugreifen sollen. Orig. Pap. 1531 Okt. 12, Speyer
Nr. 5: Akten des im November 1531 gehaltenen Landtags zu Stuttgart wegen der Forderung Kg. Ferdinands an Prälaten und Landschaft zu Württemberg, einen Ausschuss nach Innsbruck zu schicken zur Beratung einer Türkenhilfe von 3000 Knechten auf 6 Monate und die Weigerung des Landtags, dass dies gegen seine Freiheiten sei. Dabei ein Verzeichnis, was die Prälaten und die Landschaft in der Zeit, da sie bei Österreich gewesen sind, an allerlei Beschwerden ausgegeben, geliehen und bezahlt haben. Nr. I-V.
Nr. 6: Akten des im Juni 1532 gehaltenen Landtags zu Stuttgart woselbst dem Röm. König Ferdinand zu Hilfe wider die Türken 1.200 Knechte von den Prälaten und der Landschaft des Herzogtums Württemberg bewilligt wurden. I. Unterfasz. Lit. A-L (B fehlt) II. Unterfasz. Lit. A-K ("A" ist von 1533 und gehört zu den Landtagsakten von 1533)
Nr. 7: Akten der im März und Mai 1533 gehaltenen Landtage in Stuttgart wegen des Begehrs Kg. Ferdinands an die Prälaten und die Gesandten der Landschaft in Württemberg, dass sie von der Landsteuer 100.000 fl. zu Bezahlung der Bundschuld, von der Erkaufung des Fürstentums Württemberg herrührend, S. Maj. leihen wollten; und mit welchen Conditionen sie 50.000 fl. zu leihen bewilligt haben (signiert 1-13).
Nr. 7 a: Leonhart (Dirr), Abt zu Adelberg, der zum Landtag beschrieben wurde, entschuldigt sich bei Jörg Rockenbuch, Bürgermeister zu Stuttgart, dass er nicht kommen könne, da er an diesem Tag zu Rot bei Ochsenhausen sei, um daselbst einen Prälaten zu machen. 1533 Apr. 30
Nr. 7 b: Schreiben des Abts Ambrosius (Scherer) von Blaubeuren an die Prälaten und Landschaft betr. seine Teilnahme an dem Landtag. 1533 März 18
Nr. 8: Akten betr. Graf Georgs zu Württemberg jährliche Pension von 4.200 fl., die künftig aus der Württ. Kammer zu entrichten ist. Darüber erfolgte Beschwerde der Prälaten und der Landschaft und deren Bitte, wegen dieser Pension, die König Ferdinand dargeliehenen 5.250 fl. zurückerstatten zu lassen (signiert 1-12) 1532/33 / 1520-1533

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Adelberg, Leonhard Dürr; Abt, -1538
Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 206 Bü 5240 a
Archivalieneinheit
Steuerstreitigkeit der Gemeinde Hohenacker gegen die Inhaber des Zillhardtshofs / 1676-1698

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Adelberg, Leonhard Dürr; Abt, -1538
Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 320 U 78
Archivalieneinheit
Georg Falckenstein aus Löchgau verschreibt dem Domstift zu Speyer für 200 fl. Kapital einen jährlichen Zins von 10 fl. / 24. Juni 1625

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Dürr, Leonhard; Abt des Klosters Adelberg, -1538
Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 403 U 299
Archivalieneinheit
Ulrich Salzmann, Balthasar Leo, Konrad Spet, Michel von Horb und Leonhard Wolf, zu Zell und Altbach gesessen,einen als Untergänger Heinz Hell, d.j. und d.a. Ruch, Fud Hans von Plieningen und Jörg Ruchmayer, alle zu Plochingen, mit Hans Ruff, B. zu Esslingen, in einem Streit wegen des Fischereirechts im Neckar, das die gen. Plochinger B. bis zur Einmündung des Altbacher Bachs, Ruff aber nach verbrieftem Recht von einer durch einen Markstein jenseits des Neckars bezeichneten Stelle beim Bach, der von Wannenmachers Haus aus dem Dorf Altbach geht, bis in den 'Kalenbrunn' beanspruchen. Nach dem Entscheid dürfen beide Parteien, Ruff flußaufwärts, die Plochinger flußabwärts, bis an die durch Markstein bezeichnete Grenze und im Bach fischen, Hans Ruff bei Bedarf auch darüber hinaus, soweit Zwing und Bann der Klosterherrschaft Adelberg reichen. / Mi n. Reminiscere

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Adelberg, Leonhard Dürr; Abt, -1538
Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 469 I U 536 b
Archivalieneinheit
"Gerichtsordnung und Brauch, dem Gotteshaus Adelberg gehörig", erlassen vom Abt Leonhard. / 1502

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Adelberg, Leonhard Dürr; Abt, -1538
Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 469 I U 537
Archivalieneinheit
Hans Gaisberg, Vogt zu Stuttgart, entscheidet als von Hz. Ulrich von Württemberg, dem geordneten Regiment, dem Landhofmeister und den Räten bestellter Obmann in dem Streite zwischen Abt Berthold und jetzt Abt Leonhard zu Adelberg und des Schenken Albrechts zu Limpurg Untertan zu Altersberg, Haintz Nybler, wegen des Walds am Hengsperg nach Empfang der schriftlichen Urteile der beiden Zusätze, nämlich von seiten des Abts des Forstmeisters Michel Heß zu Schorndorf und Conrad Möchs, Bürgers zu Murrhardt, und von seiten Limpurgs des Conrad Schwartzen, Vogts zu Gaildorf, und des Haimbrand Schwarzenberger, Vogts zu [Unter-]Gröningen am Kocher, daß das Urteil der ersteren ihn rechtmäßiger bedünke und daß der Wald des Spans den Klingen nach bis auf den Aarain dem Kl. Adelberg gehöre. / 14. März 1502

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Adelberg, Leonhard Dürr; Abt, -1538
Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 469 I U 539
Archivalieneinheit
Hans Byhel d. Ä., Auberlin Heppeler d. Ä. und Hans Byhel d. J., Bürger und geschworene Untergänger zu Stuttgart, entscheiden den Streit zwischen Abt Leonhard ("Lienhart") zu Adelberg und Peter Vetter, Bürger zu Stuttgart, wegen des Baus auf der Hofstatt des Abts an Peter Vetters Haus gelegen dahin, daß der Abt "an Peter Vetters hus an den Köpfen uffhin dem bly nach buwen mag, so hoch er will". / 24. Juli 1503

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Adelberg, Leonhard Dürr; Abt, -1538
Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 469 I U 540
Archivalieneinheit
Bf. Friedrich zu Augsburg bestätigt die Stiftung einer ewigen Messe zu Steinenberg in der Kirche auf Bitten des Abts Leonhard zu Adelberg als Patronatsherrn und der Gemeinde daselbst auf dem zu Ehren von St. Laurentius, St. Stephan und St. Katharina geweihten Altar. Der bestellte Kaplan soll außer an Sonn- und Feiertagen mindestens drei Messen wöchentlich an dem Altar lesen. / 20. Oktober 1503

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Adelberg, Leonhard Dürr; Abt, -1538
Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 469 I U 541
Archivalieneinheit
Abt Leonhard und der Konvent zu Adelberg tauscht Güter mit Crista Gruner, Glaser zu Baiereck, und seinen Brüdern. Letzterer übergibt an das Kl. seine Glashütte in der Nassach mit aller Gerechtigkeit mit Ausnahme der Erlaubnis des Herzogs von Württemberg, in dessen Wälder und Waide Vieh zu treiben. Er übergibt ferner die Kapelle in der Nassach, geweiht zu Ehren St. Peters, samt Renten, Zinsen, Fällen, Nutzungen, Kelchen, Meßgewändern, Büchern und andern Ornaten dazu gehörig; wöchentlich soll der Abt darin eine Messe lesen lassen. Sollte die Kapelle in Kriegsläufen zerrissen oder verbrannt werden, so soll die Messe in der St. Ulrichskapelle im Kl. Adelberg zu Ehren St. Peters gehalten werden. Ebenso soll ein Jahrtag für ihn und alle seines Geschlechts gehalten werden mit einem gesungenen Seelamt und andern Obsequien. Cr. Gruner erhält dafür in Tausch von Kl. Adelberg 8 T. Wiesen in der Nassach, die vormals 7 lb h Zinsgeld ertragen haben, ferner die Wiesen unterhalb der genannten Wiese, gen. die Sauwiese, die Salzwiese und die Frauenwiese samt dem Pletzen Sternberg, zusammen 12 T., die 6 lb h an Zinsgeld ertrugen. / 25. Mai 1504

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Adelberg, Leonhard Dürr; Abt, -1538
Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 469 I U 542
Archivalieneinheit
Hz. Ulrich von Württemberg beurkundet den gütlichen Entscheid des Landhofmeisters und seiner Räte zu Stuttgart in dem Streit zwischen Abt Leonhard von Adelberg und Schenk Albrecht zu Limpurg: 1) Paulin Louchman zu Spraitbach, dem eines Walds halben in der Überhalden durch Limpurg verboten wurde, denselben zu gebrauchen bis zum Austrag des Streits, soll den Wald ruhig gebrauchen dürfen bis zur Entscheidung. 2) Wegen des Ochsen, den Leute durch einen Einfall in Kaisersbach aus dem Gericht und Stab des Abts von Adelberg hinweggenommen haben als angebliches Hauptrecht, wird erkannt, daß dieselben zu Unrecht gehandelt haben. Der Abt verzichtet aber auf die Bestrafung der Täter nach der Erklärung Schenk Albrechts, daß diese Tat nicht zur Verletzung der Obrigkeit und des Gerichtszwangs des Abts geschehen sei und solche Handlung künftig verhütet werde. / 19. Dezember 1504

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Adelberg, Leonhard Dürr; Abt, -1538
Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 469 I U 543
Archivalieneinheit
Gf. Rudolf von Sulz, Hofrichter des hl. römischen Reichs, beurkundet für sich und seinen Bruder Gf. Hermann, daß er einen Teil des Wein- und Kornzehnten zu Strümpfelbach, der von seiner Herrschaft zu Mannlehen rührt und den bisher Abt Leonhard und seine Vorgänger zu Lehen getragen, und einen Mann, Wappensgenoß, zu Träger darum gegeben hat, jetzt dem Abt zu Eigentum gegeben hat. / 15. Januar 1505

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Adelberg, Leonhard Dürr; Abt, -1538
Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 469 I U 544
Archivalieneinheit
Abt Leonhard, Prior und Konvent zu Adelberg verwilligen, daß der Kreuzgang, den Walther, gen. Kühorn und seine Frau Klara Mayer zu Stuttgart zum Troste aller gläubigen Seelen alle Samstag zu St. Leonhard zu Stuttgart durch die Kapläne daselbst zu begehen gestiftet haben, wofür jedem Kaplan 4 d zu Präsenz gegeben wird, auch künftighin begangen werde, nachdem das Kl. in die Kapelle eine neue Kaplanei gestiftet hat, deren Lehenschaft dem Kl. zusteht und die jetzt Martin Wendelstein besitzt. / 25. Januar 1505

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Adelberg, Leonhard Dürr; Abt, -1538
Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 469 I U 545
Archivalieneinheit
Wanno Georg ("Georig")zu Unterberken ("Unterberkach") verkauft um 15 fl rh an Abt Leonhard zu Kl. Adelberg 4 T. Wiesen im Trencktobel, stoßend an des Hl. Wiesen zu Oberberken und an das Holz, zinsen voraus an Württemberg (an den Forstmeister zu Schorndorf) 12 ß h. / 17. Februar 1505

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Adelberg, Leonhard Dürr; Abt, -1538
Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 469 I U 546
Archivalieneinheit
Abt Johann von Premontré und das Generalkapitel beauftragen den Abt Lenhard ("Lienhart") von Adelberg (1) mit der Visitation der Ordensklöster in Bayern und Schwaben auf drei Jahre.

(1) verbessert aus Abt Heinrich, Decretorum Doctor, von Kl. Schussenried / 21. April 1505

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Adelberg, Leonhard Dürr; Abt, -1538
Hauptstaatsarchiv Stuttgart {A 469 I U 549 (H 102/1 Bd. 86)}
Archivalieneinheit
Leonhard ("Lienhart"), Abt zu Adelberg, Hans Veser, gen. Sut(er), Keller zu Göppingen, Martin Zillhart, Schultheiß zu Ebersbach, Stephan Häfner, Schultheiß zu Uhingen, Martin Widman, Schultheiß zu Reichenbach a. Fils, und Hans Walter, Schultheiß zu Faurndau, errichten auf schriftlichen Befehl des Hz. Ulrich von Württemberg als Anrainer an der Fils einen Vertrag untereinander und treffen Bestimmungen über folgende Punkte: 1. Die Mühlen zu Plochingen und Reichenbach, 2. Verbot von "Fach und Pleywurf", 3. Verbot des Fischens für jeden Anrainer in den Gewässern der übrigen, 4. Grundsätzliche Schonzeit von Martini bis Jacobi, 5. Verbot des Abschlags von Martini bis Urbani, 6. Abschlagserlaubnis für kleinere Bauten von Urbani bis Mathäi, Ausführung größerer Bauten nur mit Genehmigung der Wassermeister, 7. Befugnisse der Wassermeister, 8. Sicherheits- und Strafbestimmungen, 9. Einspruchsrecht des Landesherrn. / 26. Mai 1507

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Adelberg, Leonhard Dürr; Abt, -1538
Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 469 I U 551
Archivalieneinheit
Jörg Gaisberg, Vogt zu Schorndorf, schlichtet den Streit zwischen den Äbten Peter zu St. Peter im Schwarzwald und Leonhard ("Lienhard") zu Adelberg einerseits und Diepold Gerstler zu Neidlingen anderseits wegen des Zehnten von Neubrüchen auf Weilheimer ("Weyhener") und Hepsisauer Markung. Er setzt 6 Marksteine, die auf der einen Seite mit dem Abtsstab und auf der andern Seite mit einem Kelch bezeichnet sind, 3 davon oberhalb dem Weiler Hepsisau am Berg zwischen den Hirschäckern und dem Lech und die andern 3 "über das Tail hinüber am Hag herab". Was auf der einen Seite der Marksteine mit dem Abtsstab bezeichnet ist, von dieser Grenze ab sollen die Äbte den Neubruch, es sei von Weingärten, Wiesen, Gärten oder Äckern erhalten, von der andern Seite mit dem Kelch der Pfarrer zu Neidlingen. Außerdem erhält der Pfarrer in der Herbstzeit 2 Eimer Weins von der Kelter zu Weilheim, außer bei Mißwachs. / 3. August 1508

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Adelberg, Leonhard Dürr; Abt, -1538
Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 469 I U 552
Archivalieneinheit
Hz. Ulrich von Württemberg beurkundet einen gütlichen Entscheid seines Hofmeisters und der Räte zu Stuttgart in der Streitsache zwischen Abt Leonhard zu Adelberg und Wilhelm von Degenfeld wegen der Frevel, die auf einem Gut zu Holzheim fallen, nämlich einem Haus, Ofenhaus, Bystall und Garten an die Gemaind im Etter stoßend, 2 J. Äcker in der Hanwaid, 2 dsgl. am Buchrain, 1 J. am Feld, 1 J. am Affen, 4 J. am Eselssteig, 1 J. am Salacker, 1 1/2 J. an der Wengernau, stoßt uff Braite, 1/2 J. an Albrechts Acker, 1 J. an der Halden, 1 J. am Ritinberg, 2 J. in der Au, ferner 3 1/2 T. Wiesen. Frevelt der Maier, der auf dem Gut sitzt, auf diesem Gut innerhalb Etters, so kann Wilhelm von Degenfeld ihn in seine oder andere Gerichte zu Recht stellen. Frevelt er auf andern Gütern innerhalb oder außerhalb Etters zu Holzheim, so soll er Rechtfertigung dulden vor dem Gericht zu Holzheim ohne Hinderung von Degenfelds, und die Frevel dem Amt zuständig sein ohne Ansprüche von Degenfelds. Käufe oder Verkäufe durch den Maier sollen vor dem Schultheiß und Gericht zu Holzheim als Verwaltern der Obrigkeit, des Stabs, der dem Abt zugehört, vorgenommen werden. Auch wenn andere Einwohner zu Holzheim auf dem genannten Gut freveln, gilt dasselbe. Der Maier ist frei von Beschwerden und Raisen als Inhaber des Guts. / 11. September 1509

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Adelberg, Leonhard Dürr; Abt, -1538
Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 469 I U 553
Archivalieneinheit
Bürgermeister, Gericht und Gemeinde zu Göppingen erteilen Abt Leonhard und dem Konvent zu Adelberg einen Freiheitsbrief. Die vom Kl. Adelberg erkauften Behausungen und Scheuern der Gebrüder Hirt (Jacob und Paul) und von Veit von Yslingen, gelegen zu Göppingen zwischen dem Adelberger Hof, Gryffhansen Haus und Garten, auch an der Stadtmauer und gemeinen Gasse, bisher der Stadt steuerbar und dienstbar, werden, nebst einem Stück "von der almaind außerhalb der Hofstätten nächsten Ecksäule des größeren Hoftors der Schnur gleich gegen die Ecksäule an Gryffhansen Haus", das die Stadt dazu gibt, vom Abt zum Bau eines Kornhauses verwendet. Es werden Bestimmungen über den Bau, Dachtrauf, Bau auf die Stadtmauer, Luftlöcher durch dieselbe und anderes getroffen. Die Häuser bleiben künftig frei von Steuer, Schatzung, Diensten und anderen Beschwerden, wie der Adelberger Hof selbst. Die Stadt errichtet keinen Bau an die Mauer des Hauses und 10 Werkschuh weit davon, auch keine Miststatt. Das Kl. bezahlt für die Vergünstigung 90 fl rh. / 28. Juni 1510

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Adelberg, Leonhard Dürr; Abt, -1538
Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 469 I U 557
Archivalieneinheit
Seyz Seßler zu Süßen ("Siessen") verkauft an den Abt zu Adelberg 1 fl Zins für 20 fl Darlehen, zinsbar aus seinem Lehengut daselbst, das ein Erbgut von Abt Leonhard zu Adelberg ist und diesem Kl. jährlich vorweg zinst einen ß h, 6 Simri Kernen oder 14 Simri Dinkel, 2 Scheffel Haber, 10 Käse, 2 Herbsthühner, 1 Fastnachhenne, 5 fl auf und 5 fl ab (= Handlohn und Abzug). Der Zins wird auf St. Vitustag gereicht. Wiederkauf vorbehalten. / Bis 15. Juni 1511

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Adelberg, Leonhard Dürr; Abt, -1538
Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 469 I U 558
Archivalieneinheit
Walter von Hürnheim, Vogt zu Geislingen, und Jörg Gaisberg, Vogt zu Schorndorf, schließen als Tädingsleute einen Vergleich zwischen Abt Leonhard und dem Konvent zu Adelberg und Thomas von Ehingen zu Rechberghausen über die Fischenz am Bach "gegen der weyermüllin hinuff", wonach von bestimmten zwei Steinen an die Fischenz des Bachs Oberwälden zu dem Kl., und von den Steinen abwärts zum Schloß Rechberghausen gehören soll, ferner daß die Vogtei auf des Emans Gut zu Bartenbach ebenfalls zum Schloß Rechberghausen gehören soll. / 24. Juli 1511

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Adelberg, Leonhard Dürr; Abt, -1538
Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 469 I U 559 und U 559a
Archivalieneinheit
Hz. Ulrich von Württemberg beurkundet den Entscheid der Räte zu Stuttgart in dem Streit zwischen Abt Leonhard ("Lienhart") von Adelberg einerseits und dem Keller zu Göppingen, auch Thomas ("Thoman") von Ehingen wegen der beiderseitigen armen Leute zu Ohmden ("Ambden") und der Zehnten des Prälaten aus den 3 Wiesen gen. die Hummel-, Eber- und Kreuzwiese daselbst. Der Prälat verzichtet in Anbetracht der Beschwerden, so die Inhaber mit Haltung der Hummel und Eber leiden, auf den Zehnten aus den beiden erstgenannten Wiesen. Aus der Kreuzwiese aber soll der Zehnte gegeben werden. / 20. August 1511

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Adelberg, Leonhard Dürr; Abt, -1538
Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 469 I U 562
Archivalieneinheit
Hz. Ulrich von Württemberg beurkundet den Entscheid seiner Räte zu Stuttgart in dem Streit zwischen dem württembergischen Vogt zu Kirchheim Jerg Gabler und den zwei Äbten zu Adelberg (Abt Leonhard) und St. Peter (Abt Peter) wegen des Zehnten von 3 J. Ackers zu Ohmden ("Ambden") und zweier Landgarben von 2 J. Ackers zu Weilheim. Nachdem die Räte entschieden haben, daß jede Partei an den Zehnten und Landgarben die Hälfte erhalten soll, einen sich die Parteien dahin, daß der Vogt von Kirchheim die Landgarbe von den 2 J. Ackers zu Weilheim, die zwei Prälaten den Zehnten von den 3 J. Ackers zu Ohmden erhalten sollen. / 27. März 1512

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Adelberg, Leonhard Dürr; Abt, -1538
Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 469 I U 563
Archivalieneinheit
Hans Hirt und Hans Jöchlin, als Pfleger der Kinder des Martin Weber zu Göppingen, die deren Haus daselbst zwischen der Scheuer der Chorherrn [des Stifts zu Göppingen] und des Thomas Bittel an Abt Leonhard ("Lienhard") von Adelberg um 36 fl verkauft haben - unter Übernahme von 4 ß Zins aus dem Haus, zahlbar an den Hz. von Württemberg durch den Käufer -, verpflichten sich gegenüber dem Käufer, dieses Haus zu rechtfertigen und zu vertreten gegenüber jedermann. Die Stadt Göppingen hat dem Abt genügend weiteren Platz und Weite zu dem Haus bewilligt, das der Abt neben dem verkauften Haus erbauen will. Meister Hans Wanger und Palin Heiden, derzeit Bürgermeister und Besiegler zu Göppingen, hängen das Stadtsecretsiegel an. / 11. November 1512

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Adelberg, Leonhard Dürr; Abt, -1538
Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 469 I U 564
Archivalieneinheit
Sebastian, Abt zu Lorch, Leonhard, Abt zu Adelberg, die Priorin des Frauenkl. zu Kirchheim unter Teck, Werner Hopp, Propst zu Faurndau, Propst, Custos und Unserer Lieben Frauen Pfleger zu Oberhofen, der Kaplan zu Bartenbach und Jebenhausen ("Übenhausen"), Wolf von Rechberg zu Hohenrechberg, Wilhelm von Zillenhart ("Zülnhart"), Thomas ("Thoman") von Ehingen und Ulrich Repplin, Bürger zu Schorndorf, beurkunden, daß sie sich mit ihren Stabsverwandten und Untertanen zu Bartenbach über 17 näher bestimmte Stücke und Artikel vereint und vertragen haben. 1) Jeder Hau soll mit allem Vieh bis in das 4. Jahr "geheyt" (= gesperrt) werden. 2) Ausgegebenes Holz soll zwischen Lichtmeß und St. Jörgentag gehauen und vor Pfingsten geräumt werden. Sonst fällt es der Gemeinde heim. Doch soll niemand an solchem Holz Anteil haben als die Besitzer der Lehen, die von Alters her daran Anteil gehabt haben. 3) Jedem Hofstück und jedem Gut nach der Anzahl seiner Hofstücke sollen 12 Hayraytel gehauen werden. 4) Rügung bei unerlaubtem Viehtrieb und unrechtem Hauen: 3 lb 5 ß Strafe, wovon 1 lb dem Herrn des Gerügten, 2 lb der Gemeinde und 5 ß dem Rüger zufallen. 5) Bei Rügung eines Ausländers der Gemeinde Strafe 3 lb und 3 ß für den Rüger. 6) Fahrt in die Esch, Haber oder Korn: 1 lb Strafe an die Gemeinde und Schadensersatz nach Erkenntnis des Bürgermeisters: "Usgenomen so einer schnitt, so möcht er das vieh zum nechsten wol beim wagen behalten". 7) Über Schaden an Gärten oder Wiesen erkennt der Bürgermeister Rugung: 10 ß an die Gemeinde. 8) Jeder Bürger zu Bartenbach hat die Pflicht zu rugen. 9) Einführung eines Gänshirten zu Bartenbach, der alle Gänse, die nicht im Stall behalten werden, hütet. 10) Der Bach soll "nit in gemein gebruch, sondern hingelihen und nit erschöpft werden". 11) Keiner oder keine soll zu Bartenbach von keinem Einwohner länger als eine Nacht beherbergt werden. Strafe: 1 fl an die Gemeinde. 12) Keiner soll vor Vorlegung seines Mannrechts(briefs) zu Bürger angenommen werden. Ist ein solcher von keiner Herrschaft zu Bartenbach belehnt, so soll er 14 ß der Gemeinde zu Bürgerrecht geben. 13) Wegen der Uchtat des Korns, des Haberesch und der Wiesen soll es wie von Alter gehalten werden. 14) Gebrauch einer Herbstweide außerhalb des Uchtats hängt von der Genehmigung des Herrn ab, dem das Gut gehört, und der Entscheidung des Bürgermeisters und der 5 Untergänger. 15) Wenn einer der letzteren selbst Wiesen oder Äcker machen will, so soll ein anderer bei der Entscheidung an seiner statt erwählt werden. 16) Das gemeine Vieh soll dem Gemeindehirten übergeben werden und nicht in die Hau oder die Gassen getrieben werden. Strafe 10 ß. 17) Die Bürgermeister sollen alle Jahr über die Bußen und Strafgelder Rechnung legen und das Geld in der Gemeinde gemeinen Nutz angelegt werden. / 10. Januar 1513

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Adelberg, Leonhard Dürr; Abt, -1538
Hauptstaatsarchiv Stuttgart A 469 I U 565
Archivalieneinheit
Ks. Maximilian [I.] bestätigt die Freiheit des Freihofs, gen. Adelberger Hofs, zu Esslingen ("so ain jede person umb missetat und verhandlung, darumb sy an iren eren, leyb und leben mit recht gestraft werden möchte, darin fliehet, niemands gewaltig hand an sy legen"). Da diese Freiheit aber "also unordenlich in solchem weitem und gemainem begreif der personen halb gehalten worden, dardurch künftig unrat und abbruch zu besorgen wäre", so specificiert Maximilian auf Bitten des Abts Leonhard diese Freiheit genauer dahin, daß jede solche Person, die in den Hof, soweit er mit Mauern und sonst begriffen und umfangen ist, mit Genehmigung des Abts kommt, darin frei sein soll. Niemand darf sie beleidigen, beschweren, daraus nehmen oder Hand an sie legen. Die Person soll in dem ihr zugewiesenen Gemach bleiben und ihre Wohnung darin haben, solange es einem Prälaten zu Adelberg beliebt und auf ihre eigenen Kosten. Wenn ihr der Prälat aufkündigt, soll sie in den nächsten 2 oder 3 Tagen ohne Widerrede abziehen. "Und ob sy sich nit gebürlich gehalten oder etwas an ir wonung und gemach zerbrochen hetten, sollen sy solchs wider machen lassen auf iren aigen costen". Zuwiderhandlung gegen das Asylrecht wird mit 100 Mark lötigs Goldes bestraft. / 15. März 1513

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Adelberg, Leonhard Dürr; Abt, -1538
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