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Aktuelles >> Veranstaltungen >> NS-Massenverbrechen in Belarus (Weißrussland)

NS-Massenverbrechen in Belarus (Weißrussland)

Vortrag von Dr. Babette Quinkert

6.10.2020, 19.00–21.00 Uhr

Staatsarchiv Ludwigsburg

Juden in Minsk

Warum war Belarus einer der brutalsten Schauplätze des deutschen Vernichtungskriegs gegen die Sowjetunion? Ein Viertel der Bevölkerung, über zwei Millionen Menschen, kam nicht allein durch die Kriegsumstände ums Leben, sondern fiel deutschen Massenverbrechen zum Opfer. Neben der jüdischen Bevölkerung ermordeten die Besatzer systematisch Angehörige anderer Gruppen wie Kommunisten, sogenannte Intelligenzler, Kriegsgefangene, „Partisanenverdächtige“, Roma oder Patienten in Heil- und Pflegeanstalten. Auch auf ihren Rückzügen begingen die Besatzer massenhaft Verbrechen an Zivilisten.

Dr. Babette Quinkert, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Deutschen Historischen Museum in Berlin, zeigt die komplexen Hintergründe der Verbrechen auf. Dabei spielten nicht allein Antisemitismus und Antislawismus eine Rolle, sondern sicherungs-, ernährungs- und arbeitspolitische Interessen, die in einem ständigen Konflikt miteinander standen. Die Annahme einer vermeintlich permanenten ideologischen Radikalisierung reicht daher nicht aus, um die Gründe und den Verlauf der NS-Massenverbrechen hinreichend zu beschreiben und zu verstehen.

Eintritt: 8 Euro € (ermäßigt 5 €)

In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Zentrale Stelle