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Aktuelles >> Ausstellungen >> Kuratorenführung durch die Ausstellung „Verwahrlost und gefährdet? — Heimerziehung in Baden–Württemberg 1949–1975”

Kuratorenführung durch die Ausstellung „Verwahrlost und gefährdet? — Heimerziehung in Baden–Württemberg 1949–1975”

Führung von Nora Wohlfarth M.A.

31.01.2020, 14 Uhr

Staatsarchiv Sigmaringen

Nora Wohlfarth M.A. vor einer Ausstellungstafel. Foto: Stefan Jehle.
Nora Wohlfarth M.A. vor einer Ausstellungstafel. Foto: Stefan Jehle.

Zurzeit wird im Staatsarchiv Sigmaringen die Ausstellung „Verwahrlost und gefährdet? — Heimerziehung in Baden–Württemberg 1949–1975” gezeigt. Die Historikerin Nora Wohlfarth M.A., die zusammen mit einer Kollegin die Ausstellung konzipiert hat, bietet eine öffentliche Kuratorenführung an.

Die Ausstellung gewährt einen ungeschminkten Blick in die Welt der Säuglings–, Kinder– und Jugendheime der Nachkriegszeit. Vielseitiges Bildmaterial und Dokumente wie Speisepläne, Aktenauszüge und Briefe zeigen, wie der Alltag in vielen Heimen aussah. Zeitzeugenberichte ergänzen die Darstellung um die Perspektive der Betroffenen. In vielen „Erziehungsanstalten” im Südwesten haben Kinder und Jugendliche bis in die 1970er–Jahre traumatisierende Erfahrungen gemacht. Die psychische und körperliche Gewalt, die vielfach auf der Tagesordnung stand, wird in der Ausstellung ebenso thematisiert wie die oft nur kurzen Momente des Glücks.

Nach den Beschlüssen des Runden Tisches Heimerziehung auf Bundesebene trieb das Land Baden–Württemberg nach 2012 gleich auf zwei Ebenen die Aufarbeitung im Südwesten voran: mit Einrichtung einer „Anlauf– und Beratungsstelle Heimerziehung” des Sozialministeriums und mit dem „Projekt Heimerziehung” beim Landesarchiv. Nora Wohlfarth und eine Kollegin betreuten im Rahmen dieses Projekts Betroffene bei der Akteneinsicht und trugen (nicht zuletzt durch die Ausstellung) zur wissenschaftlichen Aufarbeitung bei.