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Aktuelles >> Veranstaltungen >> Gefälscht und doch die älteste Urkunde des Hauptstaatsarchivs

Gefälscht und doch die älteste Urkunde des Hauptstaatsarchivs

Vortrag von Prof. Dr. Mark Mersiowsky, Stuttgart

15.1.2020, 18.00 Uhr

Hauptstaatsarchiv Stuttgart

Urkunde

Urkundenfälschungen sind typisch für das Mittelalter. Zu den ältesten Dokumenten in deutschen Archiven gehört die Urkunde Kaiser Ludwigs des Frommen 814 für Ellwangen im Hauptstaatsarchiv Stuttgart. Doch die verwendete Unterschrift des Kanzleivorstehers wie eine Reihe kleinerer Details machten die Fachwissenschaft schon lange stutzig. Im Zuge der Vorbereitungen einer kritischen Edition musste der Vortragende schon 1996 zeigen, dass die Stuttgarter Urkunde nicht original sein kann. Dennoch ist sie echt, wie Theo Kölzer 2016 feststellte. Nicht original, aber echt? Dahinter stecken keineswegs nur Wortklaubereien, sondern mehr: Was ist das älteste Dokument in Stuttgart nun?

Wozu diente es? Wo ist das Original? Wieso hat man eine Urkunde produziert, die genau wie das Original aussehen sollte, wenn man damit nicht betrügen wollte? Die 2019 erfolgte Neuedition im Zuge der Chartae latinae antiquiores, der Ausgabe der deutschen Urkunden des 9. Jahrhunderts, hat hier neue Erkenntnisse gebracht und kann die Fragen plausibel beantworten und damit ein zentrales Zeugnis der Geschichte des Südwestens im frühen 9. Jahrhundert in neues Licht rücken. Prof. Dr. Mark Mersiowsky ist Inhaber des Lehrstuhls für Mittlere Geschichte an der Universität Stuttgart. Seine Fachgebiete umfassen die Mittelalterliche Geschichte, vergleichende Landesgeschichte und Historische Hilfswissenschaften.

Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich