Landeswappen Baden-Württemberg

Aktuelle Hinweise

Ausstellungen

Veranstaltungen

Presse/Berichte

Neue Publikationen

Laufende Projekte

Nachrichtenarchiv

Unser Selbstverständnis

Landesarchiv

Aufgaben und Dienstleistungen

Rechtsgrundlagen

Organisation

Ansprechpartner/innen

Projekte

Jahresberichte

Publikationen

Ausbildung und Praktika

Vergabeverfahren

Stellenausschreibungen

Präsentationen und Inventare

Landeskunde entdecken online (LEO-BW)

Württembergisches Urkundenbuch Online

Karoline Luise von Baden – Kunst und Korrespondenz

Auswanderung aus Südwestdeutschland

Klöster in Baden-Württemberg

Landesforschung und Landesbeschreibung

Angebote für Schulen und Gruppen

Mitmachprojekte des Landesarchivs

Aktenaussonderung

Elektronische Systeme

Historischer Wert

Ihr Landesarchiv

Ansprechpartner im Archiv

Übergabeverzeichnisse

Wie nutzen Sie das Landesarchiv?

An welche Archivabteilung können Sie sich wenden?

Recherche & Bestellung

Mein Konto

Recherchehilfen & Dienstbibliotheken

Öffnungszeiten

Rechtsgrundlagen und Formulare

Kopien und Reproduktionen

Aktuelles >> Veranstaltungen >> "... und der große Heldenkampf war mir zum inneren Erlebnis geworden" – Der Krieg von 1870/71 und seine Folgen für das 20. Jahrhundert

"... und der große Heldenkampf war mir zum inneren Erlebnis geworden" – Der Krieg von 1870/71 und seine Folgen für das 20. Jahrhundert

Vortrag von Prof. Dr. Tobias Arand

20.5.2020, 19.00–21.00 Uhr

Staatsarchiv Ludwigsburg

Alphonse Neuville, Friedhof Saint Privat
Friedhof von Saint Privat (Gemälde von Adolphe Neuville)

Im Juli 1870 ziehen Hunderttausende in einen Krieg, der die Landkarte Europas verändern wird. Manche von ihnen erwarten ein Abenteuer, andere haben Sorge um ihr Leben oder die Zukunft ihrer Familie, doch die meisten Männer auf beiden Seiten tun einfach nur das, was sie für ihre Pflicht halten. Der Deutsch-Französische Krieg von 1870 bis 1871 rundet als letzter der drei sogenannten »Einigungskriege« den blutigen Weg zur Gründung des deutschen Nationalstaats ab. Bewusst von Otto von Bismarck provoziert, erklärt das Second Empire Napoleons III. Preußen den Krieg. Doch die preußische Militärmacht besiegt gemeinsam mit den Verbündeten – u. a. aus Bayern, Württemberg und Baden – in großen Schlachten die Truppen des Kaiserreichs. Dieser Krieg wird von beiden Seiten mit äußerster Brutalität geführt und in vielen Punkten verweist er schon auf den technisierten und nationalistisch aufgeladenen Horror des Ersten Weltkriegs. Für die Gründung des Deutschen Reichs und die Kaiserproklamation im Spiegelsaal von Versailles sterben bis Ende des Krieges fast 200 000 Menschen.

Im kollektiven historischen Gedächtnis der Deutschen ist der Krieg von 70/71 von der Erinnerung an die Weltkriege beinah vollständig überlagert worden. Dabei prägen bis heute Bismarckstatuen, Weißenburgstraßen, Sedanplätze, Denkmäler mit brüllenden Löwen, Lorbeerkränzen, »Eisernen Kreuzen« den öffentlichen Raum vieler deutscher Städte und Dörfer.

Tobias Arand, der sich intensiv mit Selbstzeugnissen aus diesem Krieg beschäftigt hat, spürt in seinem Vortrag den Folgen dieses Kriegs für die Geschichte des 20. Jahrhunderts nach.

Eintritt: 5 Euro € (ermäßigt 3 €)

In Zusammenarbeit mit dem Förderverein Zentrale Stelle