Landeswappen Baden-Württemberg

Aktuelle Hinweise

Ausstellungen

Veranstaltungen

Neue Publikationen

Laufende Projekte

Nachrichtenarchiv

Unser Selbstverständnis

Landesarchiv

Aufgaben und Dienstleistungen

Rechtsgrundlagen

Organisation

Ansprechpartner/innen

Projekte

Jahresberichte

Publikationen

Ausbildung und Praktika

Vergabeverfahren

Stellenausschreibungen

Präsentationen und Inventare

Landeskunde entdecken online (LEO-BW)

Württembergisches Urkundenbuch Online

Karoline Luise von Baden – Kunst und Korrespondenz

Auswanderung aus Südwestdeutschland

Klöster in Baden-Württemberg

Landesforschung und Landesbeschreibung

Angebote für Schulen und Gruppen

Mitmachprojekte des Landesarchivs

Aktenaussonderung

Elektronische Systeme

Historischer Wert

Ihr Landesarchiv

Ansprechpartner im Archiv

Übergabeverzeichnisse

Wie nutzen Sie das Landesarchiv?

An welche Archivabteilung können Sie sich wenden?

Recherche & Bestellung

Mein Konto

Recherchehilfen & Dienstbibliotheken

Öffnungszeiten

Rechtsgrundlagen und Formulare

Kopien und Reproduktionen

Wiedergutmachungsakten

Wiedergutmachungsakten

EL 350 I Bü 32550

In den Wiedergutmachungsverfahren wurde über Entschädigungen für Inhaftierungen, anonyme Entziehungen oder Behinderungen im beruflichen Fortkommen entschieden. Hier wurden insbesondere Fälle verhandelt, in denen Juden ihren Beruf aufgrund von NS-Verordnungen nicht mehr ausüben konnten. In den fraglichen Verfahren konnten durchaus auch Vorkommnisse im Zusammenhang mit Zwangsverkäufen von Firmen zur Sprache kommen.

Im Staatsarchiv Ludwigsburg werden die Verfahrensakten derjenigen Antragssteller verwahrt, die ehemals im Bereich des heutigen Regierungsbezirks Stuttgart (Nordwürttemberg) ansässig waren. Es handelt sich um über 60.000 Akten mit einem Umfang von mehr als 750 lfd. m (Bestand EL 350 I). Der Bestand ist nicht vollständig; soweit noch wiederkehrende Zahlungen an Anspruchsberechtigte geleistet werden, liegen die Unterlagen noch beim Landesamt für Besoldung und Wiedergutmachung. Die im Archiv befindlichen Akten konnten aus archivrechtlichen Gründen – zu den Anspruchsberechtigten gehörten vielfach auch die Erben der Opfer – und wegen ihrer großen Menge bislang nicht komplett digitalisiert werden. Einzelne Fallbeispiele können aber im Internet eingesehen werden. Dazu gehört die Akte des Geschäftsführers des Kaufhauses Tietz in Stuttgart (Georg Sali Weinstein), in der nicht nur der Zusammenbruch von dessen beruflicher Existenz aufgrund seiner Entlassung beschrieben wird, sondern auch die Auswirkungen der Boykottmaßnahmen gegen das renommierte Kaufhaus im Allgemeinen erwähnt werden.

Wiedergutmachungsakte Weinstein: EL 350 I Bü 32550