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Fake oder Fakt? Wahrheitsfindung im Archiv

Archivpädagogisches Modul

Hauptstaatsarchiv Stuttgart

NS-Propagandaplakat

Der Aufstieg der sozialen Medien hat seit der Jahrtausendwende einen veränderten Umgang mit klassischen Medien mit sich gebracht. Zu keinem Zeitpunkt der Menschheitsgeschichte konnten in so kurzer Zeit und mit so wenigen Mitteln Nachrichten übermittelt werden. Die hiermit einhergehende Fülle an sich oft widersprechenden Informationen hat in Teilen der Bevölkerung zu einem weitreichenden Misstrauen gegenüber der etablierten Medien geführt, was sich in der jüngeren Vergangenheit durch die Verwendung der ursprünglich aus dem angelsächsischen Sprachraum kommenden Begriffe "fake news" und "alternative Fakten" bemerkbar machte. Letzterer wurde in Deutschland sogar zum Unwort des Jahres 2017 gewählt.

Das beschriebene Phänomen der Verbreitung von Falschinformationen selbst ist allerdings keinesfalls neu: Im Gegenteil, in den teils jahrhundertealten Beständen des Hauptstaatsarchivs in Stuttgart finden sich jede Menge gezielte Täuschungen, Fälschungen und Lügen. So wurde gefälscht, um wirtschaftliche Vorteile zu erlangen, gelogen und manipuliert, um Personenkreise zu diffamieren, oder es wurden Ereignisse verzerrt dargestellt, um Geschehnisse oder Personen in einem günstigeren Licht erscheinen zu lassen. Daneben sind auch die Unterdrückung der Presse- und Meinungsfreiheit und die daraus resultierenden Strategien der Journalisten ein Aspekt des Themenkomplexes "Fake oder Fakt".
Diese haben wir zum Gegenstand unseres neuen Moduls "Fake oder Fakt? Wahrheitsfindung im Archiv" gemacht, zu dem wir ab jetzt Führungen für die Mittel- und Oberstufen der weiterführenden Schulen im Rahmen unseres Programms "Schüler ins Archiv" anbieten. Das Thema kann hierbei sowohl an den regulären Geschichtsunterricht anknüpfen, als auch in einer abgeschlossenen Unterrichtseinheit zum Thema gemacht werden. Hierbei ist auch an fächerübergreifende Projekte oder Themenblöcke zu denken, etwa in Kooperation mit dem Deutschunterricht oder dem Ethik- und dem Religionsunterricht

Informationen und Anmeldungen unter Tel. 0711/212-4335 oder per E-Mail an hstastuttgart@la-bw.de