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Landeskunde & Bildung >> Präsentationen und Inventare >> Mittelalter und Frühe Neuzeit (bis ca. 1803/06) >> Mechthild (1419–1482) im Spiegel der Zeit >> VI. Mechthilds Testament und Vermächtnis

VI. Mechthilds Testament und Vermächtnis

Testament Mechthilds

Mechthilds letztes Testament
1481 Oktober 1, Rottenburg
Pergamentlibell, 36,5 x 27 cm, 8 Bll., 7 anhängende Siegel an Seidenschnur
Bayerisches Hauptstaatsarchiv München, Geheimes Hausarchiv, Hausurkunde Nr. 2860

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Mechthild hat mehrfach ihr Testament verfasst; ihr drittes und letztes Testament ließ sie ein Jahr vor ihrem Tod, am 1. Oktober 1481, aufsetzen. In seinen weitreichenden Verfügungen wird ebenso der Reichtum der Fürstin sichtbar, wie auch die Sorge um ihr eigenes Seelenheil.

Grabmal Mechthilds

Das Grabmal Mechthilds von der Pfalz
[Um 1450-52], Hans Multscher
Sandstein, 203 x 162 cm
Tübingen, Stiftskirche

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Mechthilds letzter Wille gestattet Einblick in ihr ganz persönliches Umfeld: mit umfangreichen Legaten sind Kinder und Verwandte bedacht, zahlreiche Klöster und Kirchen, aber auch die Bediensteten an ihrem Rottenburger Hof. Die hinterlassenen Preziosen vermitteln einen nachhaltigen Eindruck von ihrer tiefen Frömmigkeit sowie von ihren zentralen persönlichen Bindungen und Beziehungen.

Reliquien-Ostensorium

Ein Reliquien-Ostensorium aus Kristall
[15. Jahrhundert], Süddeutschland
Messing, Kristall; 23 x 11,3 cm
Landesmuseum Württemberg, Inv.-Nr. WLM 1962-49

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Mechthilds Vermächtnis reicht noch weiter: Schon in der prächtigen Ausgestaltung ihres Grabmals in Güterstein tritt Mechthild als fromme Stifterin entgegen. Bereits zu ihren Lebzeiten hatte sie für ihre eigene Memoria Sorge getragen und dieses zentrale Anliegen mit höchsten künstlerischen Ansprüchen der Selbstdarstellung und Repräsentation verbunden.