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Landeskunde & Bildung >> Präsentationen und Inventare >> Mittelalter und Frühe Neuzeit (bis ca. 1803/06) >> Mechthild (1419–1482) im Spiegel der Zeit >> IV. Erzherzogin von Österreich

IV. Erzherzogin von Österreich

Erzherzog Albrecht VI. von Österreich und seine Frau Mechthild

Albrecht VI. von Österreich und Mechthild von der Pfalz
Miniaturen im Codex Ingeram
1459
Aquarell- und Deckfarben auf Papier, ursprünglich etwa 30 x 21 cm (später vergrößert)
Wien, Kunsthistorisches Museum, Hofjagd- und Rüstkammer, Inv.-Nr. A 2302

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Mit ihrer zweiten Heirat 1452 gerät Mechthild in das engere Umfeld des Hauses Habsburg. Ihr Gatte, Erzherzog Albrecht VI., ist der jüngere Bruder des Kaisers. Die prachtvolle Darstellung der beiden Eheleute im Codex Ingeram repräsentiert ihre Verbindung auf höchstem Niveau. Mechthild wird dadurch Teil eines Netzwerks von hochrangigen Kontakten, aber auch Partei in den innerfamiliären Konflikten der Habsburger.

Ehninger Altar

Der Ehninger Altar - eine Schenkung Mechthilds
[Um 1476], Süddeutschland
Aus der Pfarrkirche St. Maria in Ehningen
Mischtechnik auf Fichtenholz mit leinwandüberzogenen Vorderseiten
Mitteltafel: 146 x 161 cm; Flügel: je 146 x 73 cm (lichtes Maß)
Staatsgalerie Stuttgart, Inv. Nr. 1125a–e
Abb. S. 73

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Die Grafschaft Hohenberg tritt nun als Territorium neu in den Blick. Als Witwengut Mechthilds erweitert es – neben ihren württembergischen Besitzungen – ihren herrschaftlichen und wirtschaftlichen Spielraum. Die Erzherzogin nutzt diesen großzügigen Rahmen auch als Mäzenin für Literatur und Kunst – der berühmte Ehninger Altar steht prominent dafür.

Aber auch in der profanen Herrschaftspraxis setzt Mechthild Zeichen: Sie bestimmt in Wirtschaft und Verwaltung; sie setzt die politischen Akzente. So profiliert sich Mechthild bald als Regentin der Grafschaft Hohenberg – zunächst an der Seite ihres Mannes, nach dessen Tod allein und in beeindruckender Selbständigkeit.