Landeswappen Baden-Württemberg

Aktuelle Hinweise

Ausstellungen

Veranstaltungen

Presse/Berichte

Neue Publikationen

Laufende Projekte

Nachrichtenarchiv

Unser Selbstverständnis

Landesarchiv

Aufgaben und Dienstleistungen

Rechtsgrundlagen

Organisation

Ansprechpartner/innen

Projekte

Jahresberichte

Publikationen

Ausbildung und Praktika

Vergabeverfahren

Stellenausschreibungen

Präsentationen und Inventare

Landeskunde entdecken online (LEO-BW)

Württembergisches Urkundenbuch Online

Karoline Luise von Baden – Kunst und Korrespondenz

Auswanderung aus Südwestdeutschland

Klöster in Baden-Württemberg

Landesforschung und Landesbeschreibung

Angebote für Schulen und Gruppen

Mitmachprojekte des Landesarchivs

Aktenaussonderung

Elektronische Systeme

Historischer Wert

Ihr Landesarchiv

Ansprechpartner im Archiv

Übergabeverzeichnisse

Wie nutzen Sie das Landesarchiv?

An welche Archivabteilung können Sie sich wenden?

Mein Konto

Recherche & Bestellung

Recherchehilfen & Dienstbibliotheken

Öffnungszeiten

Rechtsgrundlagen und Formulare

Kopien und Reproduktionen

Landeskunde & Bildung >> Präsentationen und Inventare >> Mittelalter und Frühe Neuzeit (bis ca. 1803/06) >> Mechthild (1419–1482) im Spiegel der Zeit >> III. Mutter, Witwe, Stifterin

III. Mutter, Witwe, Stifterin

Vormundschaftsregelung über Mechthilds unmündige Söhne

Vormundschaftsregelung über Mechthilds unmündige Söhne
1450 Dezember 6, Urach
Ausfertigung, Pergament, 51 x 54 cm
7 anhängende Siegel
HStAS A 602 Nr. 262

Zur Vergrößerung bitte hier klicken

Nach dem unerwarteten Tod Ludwigs 1450 wird Mechthilds Witwensitz Böblingen für kurze Zeit zu ihrem Lebensmittelpunkt. Als Mutter und Witwe ist sie unter Druck – die Vormundschaft über die unmündigen Söhne und ihre eigene Absicherung sind umstritten und werden zum Zankapfel mit ihrem Schwager Graf Ulrich in Stuttgart. In diesem Konflikt tritt rasch auch ihr Bruder, Kurfürst Friedrich von der Pfalz, an Mechthilds Seite. So erscheint ihre zweite Ehe, die Mechthild im Sommer 1452 mit Erzherzog Albrecht von Österreich schließt, wie eine Flucht aus dieser schwierigen Situation.

Brief Mechthilds an Margarethe von Savoyen

Brief Mechthilds an Margarethe von Savoyen
1468 März 6, Rottenburg
Ausfertigung, Papier, 19,5 x 27,8 cm
HStAS A 602 Nr. 260, Bl. 6
Edition: Steinhausen, Nr. 112

Zur Vergrößerung bitte hier klicken

Mechthild übersiedelt nun in die nahe österreichische Herrschaft Hohenberg nach Rottenburg. Von hier aus kann sie ihre Kontakte nach Württemberg, nach Böblingen und Urach, gut weiter pflegen. Vor allem nutzt sie ihren Böblinger und Sindelfinger Besitz für umfangreiche Stiftungen, besonders auch im Verbund mit ihrem Sohn Eberhard im Bart. Großzügig schenkt sie die Böblinger Pfarrkirche mit ihren Einkünften an das Kloster Hirsau, um dort die Reform des klösterlichen Lebens zu unterstützen und sich und ihrer Familie das Gebetsgedenken der Hirsauer Mönche zu sichern.

Gedenkstein zur Gründung der Universität Tübingen

Gedenkstein zur Gründung der Universität Tübingen
Meister des Volland-Epitaphs (?)
1477
Sandstein, 172 x 107 cm
Sindelfingen, St. Martinskirche

Zur Vergrößerung bitte hier klicken

Aus dem Vermögen des Sindelfinger Stifts finanziert Mechthild die Gründung der Universität Tübingen, die sie gemeinsam mit Eberhard in Jahr 1477 vollzieht. Das Gedenken an Mechthild als Mitgründerin der Tübinger Universität wird gleich auch in Stein gemeißelt: Ein Relief in der Sindelfinger Martinskirche erinnert noch an diese fromme Stiftung von Mutter und Sohn, die schließlich herausragende Bedeutung einnehmen sollte.