Landeswappen Baden-Württemberg

Aktuelle Hinweise

Ausstellungen

Veranstaltungen

Presse/Berichte

Neue Publikationen

Laufende Projekte

Nachrichtenarchiv

Unser Selbstverständnis

Landesarchiv

Aufgaben und Dienstleistungen

Rechtsgrundlagen

Organisation

Ansprechpartner/innen

Projekte

Jahresberichte

Publikationen

Ausbildung und Praktika

Vergabeverfahren

Stellenausschreibungen

Präsentationen und Inventare

Landeskunde entdecken online (LEO-BW)

Württembergisches Urkundenbuch Online

Karoline Luise von Baden – Kunst und Korrespondenz

Auswanderung aus Südwestdeutschland

Klöster in Baden-Württemberg

Landesforschung und Landesbeschreibung

Angebote für Schulen und Gruppen

Mitmachprojekte des Landesarchivs

Aktenaussonderung

Elektronische Systeme

Historischer Wert

Ihr Landesarchiv

Ansprechpartner im Archiv

Übergabeverzeichnisse

Wie nutzen Sie das Landesarchiv?

An welche Archivabteilung können Sie sich wenden?

Recherche & Bestellung

Mein Konto

Recherchehilfen & Dienstbibliotheken

Öffnungszeiten

Rechtsgrundlagen und Formulare

Kopien und Reproduktionen

Landeskunde & Bildung >> Präsentationen und Inventare >> Mittelalter und Frühe Neuzeit (bis ca. 1803/06) >> Mechthild (1419–1482) im Spiegel der Zeit >> II. Mechthild als Gräfin von Württemberg und ihre Residenz von Urach

II. Mechthild als Gräfin von Württemberg und ihre Residenz von Urach

Stuttgarter Schloss

Das Stuttgarter Schloss
1680
Ausschnitt aus dem Forstkartenwerk von Andreas Kieser
Vorlage: Landesmedienzentrum Baden-Württemberg
Ausgestellt: Reproduktion (vergrößert)

Zur Vergrößerung bitte hier klicken

1436 feierten Mechthild und Ludwig Hochzeit in Stuttgart, der zentralen Residenz der Württemberger Grafen. Ihr Territorium umfasste damals ein relativ geschlossenes Gebiet um den mittleren Neckar, das bereits auch weit über den Schwarzwald nach Westen ausgriff.

Als neue Landesherrin residierte Mechthild zunächst in Stuttgart, wo sich das Haus Württemberg bald auch der ersten Nachkommen erfreuen konnte. Die Herrschaft sollte allerdings durch die Landesteilung belastet werden, die Ludwig und sein jüngerer Bruder Ulrich im Jahr 1442 vereinbarten.

Ludwig und Mechthild

Ludwig und Mechthild als Stifter
[Nach 1478], Straßburg
Glasmalereien im Chor der Stiftskirche Tübingen, 85 bzw. 86 x 44 cm
Aufnahme: Corpus Vitrearum Deutschland

Zur Vergrößerung bitte hier klicken

Ludwig und Mechthild residierten anschließend in Urach, während der jüngere Bruder Ulrich mit seiner Familie den Stuttgarter Landesteil verwaltete. Auch persönliches Unglück blieb nicht aus: Ein Sohn starb bereits wenige Tage nach seiner Geburt, ein weiterer litt unter einer schweren Krankheit.

In diesen Uracher Jahren pflegte das Grafenpaar enge Beziehungen zum Kartäuserkloster im nahen Güterstein, wo nun auch die Grablege des Uracher Grafenhauses eingerichtet wird. Besonders Mechthild fördert mit großzügigen Stiftungen den Gütersteiner Konvent, eine Verbindung, die auch nach dem Tod Ludwigs († 1450) andauern sollte. Ludwig wird nach seinem überraschenden Tod in Güterstein beigesetzt, und auch Mechthild lässt sich dort bereits eine Grabstelle einrichten. In den prächtigen Glasfenstern der Tübinger Stiftskirche haben beide, Ludwig und Mechthild, als frommes Stifterpaar eine gemeinsame Darstellung gefunden.