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Erbgesundheitssache von Dorothea V.

Nach Einführung des Erbgesundheitsgesetzes vom 14. Juli 1933 teilten die Nationalsozialisten Menschen wertend in „krank“ und „gesund“ ein. Wer in die Kategorie der „Kranken“ fiel, wurde als Ballast und Störfaktor der restlichen, „gesunden Bevölkerung“ angesehen. Betroffenen von psychischen Erkrankungen oder Behinderungen wurde die Freiheit genommen, eine Familie mit Nachkommen zu gründen, da ihr Erbgut als „weniger wertvoll“ galt. Auf der Grundlage des Erbgesundheitsgesetzes ließ das nationalsozialistische Regime diese Menschen sterilisieren. Dorothea V. wurde am 26.01.1911 in Kuppingen geboren und lebte als Tochter einer landwirtschaftlichen Familie in diesem Dorf, das im Umkreis der Stadt Herrenberg liegt. Sie entwickelte sich normal, besuchte die Volksschule und gliederte sich in das landwirtschaftlich geprägte Dorf- und Familienleben ein.