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Landesarchiv >> Projekte >> Themenorientierte Erschließung von Quellen zur Provenienzforschung in Hohenzollern und Süd-Württemberg (Regierungsbezirk Tübingen)

Themenorientierte Erschließung von Quellen zur Provenienzforschung in Hohenzollern und Süd-Württemberg (Regierungsbezirk Tübingen)

Juni 2018 bis Juni 2019

Im Juni 2018 wurde im Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, gefördert mit Mitteln des Deutschen Zentrums für Kulturgutverluste, mit der Provenienzforschung zur Auffindung von NS-verfolgungsbedingt entzogenen Kulturgütern in Hohenzollern und Süd-Württemberg begonnen.

Das Staatsarchiv Sigmaringen wurde 1865 als preußisches Staatsarchiv gegründet und ist heute für den Regierungsbezirk Tübingen zuständig. Es bewahrt neben der schriftlichen Überlieferung der staatlichen Mittel- und Lokalbehörden im Regierungsbezirk ab 1806 unter anderem auch die Bestände des preußischen Regierungsbezirks der Hohenzollerischen Lande aus der Zeit von 1865 bis 1945 sowie der Zentralbehörden des Landes Württemberg-Hohenzollern aus der Zeit von 1945 bis 1952. Den Schwerpunkt des Forschungsprojekts bilden die Archivbestände des Landesamtes für Wiedergutmachung in Tübingen, der Landgerichte Ravensburg, Rottweil und Tübingen, der Finanzämter und der Ämter für Vermögenskontrolle. Ergänzung finden diese in der Überlieferung der Preußischen Regierung des ehemaligen Regierungsbezirks Sigmaringen sowie den hohenzollerischen und südwürttembergischen Landratsämtern.

Für das Provenienzforschungsprojekt werden rund 82.000 Archivalieneinheiten gesichtet. Im Mittelpunkt steht hierbei zunächst die systematische Ermittlung von Archivgut mit Hinweisen auf potenziell geraubte, beschlagnahmte oder zwangsveräußerte Ölgemälde, Aquarelle, Radierungen, Skulpturen, kostbare Druckschriften und sonstige Objekte mit künstlerischem Wert. Diese Erfassung dient der Vorbereitung der Tiefenerschließung der als einschlägig ermittelten Archivalien und soll die Grundlage für ein sachthematisches Inventar schaffen. Dieses Vorgehen wird zukünftig einen direkten Zugang zu einschlägigen Quellen für die Provenienzforschung in Hohenzollern und Südwürttemberg ermöglichen sowie einen Beitrag zur Aufarbeitung der lokalen NS-Geschichte leisten.