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Aktuelles >> Veranstaltungen >> "Ein wichtiges geschichtliches und deutsch–nationales Denkmal" — Der Wiederaufbau der Burg Hohenzollern im 19. Jahrhundert

"Ein wichtiges geschichtliches und deutsch–nationales Denkmal" — Der Wiederaufbau der Burg Hohenzollern im 19. Jahrhundert

Vortrag von Dr. Volker Trugenberger, Sigmaringen

27.11.2017, 20.00 Uhr

Staatsarchiv Sigmaringen

"Königliche Stammburg Hohenzollern. Nordwestliche Ansicht", 1865 (aus: Atlas zur Zeitschrift für Bauwesen 1865)
"Königliche Stammburg Hohenzollern. Nordwestliche Ansicht", 1865 (aus: Atlas zur Zeitschrift für Bauwesen 1865)

In diesem Jahr jährt sich zum 150. Mal die Einweihung des Wiederaufbaus der Burg Hohenzollern. Dr. Volker Trugenberger vom Staatsarchiv Sigmaringen beleuchtet in seinem Vortrag die ideologischen Hintergründe des Bauprojekts.

Die Bauherren, der preußische König und die süddeutschen Fürsten von Hohenzollern, wollten mit dem nach Plänen des Berliner Hofarchitekten Friedrich August Stüler errichteten Neubau nicht das mittelalterliche Erscheinungsbild wiederherstellen, sondern verstanden die neue Burg als "ein wichtiges geschichtliches und deutsch–nationales Denkmal", so Erbprinz Karl Anton von Hohenzollern–Sigmaringen 1845.

Der Neubau gehört somit in die Reihe der zahlreichen Nationaldenkmäler des 19. Jahrhunderts, die für die politisch zersplitterte deutsche Nation identitätsstiftend sein sollten. Zugleich knüpft er an die in der Romantik besonders ausgeprägte Vorstellung von der "Stammburg" eines Adelshauses an. Als einzige deutsche Dynastie, deren Stammburg im 19. Jahrhundert in neuem Glanz erstrahlte, meldete Preußen damit den Anspruch auf die Kaiserkrone in einem neu zu schaffenden Deutschen Reich an. Die Festungswerke und die militärische Besatzung ließen das Bauwerk auch zu einem weithin sichtbaren Symbol des Sieges über die demokratischen Bestrebungen der Revolution von 1848⁄49 werden.

Dr. Trugenberger ist Leiter des Staatsarchivs Sigmaringen und Vorsitzender des Hohenzollerischen Geschichtsvereins.


Veranstaltung in Kooperation mit dem Hohenzollerischen Geschichtsverein.


Der Eintritt ist frei.