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Aktuelles >> Veranstaltungen >> Brückenarmer Fluss

Brückenarmer Fluss

Literarische Überquerungen entlang der Donau

Szenische Lesung mit der Literaturwissenschaftlerin Dr. Olivia Spiridon, Tübingen

21.9.2017, 18 Uhr

Generallandesarchiv Karlsruhe

Fließende Räume. Karten des Donauraums 1650-1800

Das Generallandesarchiv Karlsruhe und das Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde, Tübingen, laden am Donnerstag, den 21. September 2017, um 18 Uhr zu einer szenischen Lesung der besonderen Art ein. Die Tübinger Literaturwissenschaftlerin Dr. Olivia Spiridon baut in Zusammenarbeit mit dem Badischen Staatstheater literarische Brücken über die Donau – in einer Region, in der Brückenschläge oftmals militärischen Zwecken dienten und seltener literarischen Annäherungen. Gerade deshalb sind schöpferische Kontaktaufnahmen heute mindestens so wichtig wie in früheren Zeiten.


Der Raum ist „in“ – er beherrscht unseren Alltag und stellt eine wesentliche Komponente in der Repräsentation unserer Lebenswelten dar. Gerade in den aktuellen Debatten über die Formung von Zugehörigkeitsräumen nimmt die Donau als Emblem einer europäischen Großregion einen zentralen Platz ein. Der Strom als Band zwischen Mittel-und Südosteuropa ist in zahlreichen Erzählungen verwoben, in denen Identitäten, Wechselwirkungen zwischen Mensch und Fluss, Netzwerke in übersichtlichen oder breiten Räumen sowie auch Geschichte sedimentiert sind. Mit dem Fokus auf den „brückenarmen“ Fluss rücken Grenzen sowie Hypostasen der ermöglichten oder verhinderten Überquerung in den Mittelpunkt der Betrachtung. Eingeladen wird zu einer literarischen Reise entlang der Donau und gleichzeitig quer über den Strom anhand einer Auswahl von Texten vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart.


Die Literaturwissenschaftlerin Dr. Olivia Spiridon hat die Auswahl der Texte vorgenommen und führt durch den Abend. Sie hat Germanistik, Rumänistik, Psychologie und Geschichte in Hermannstadt, Passau und Heidelberg studiert und wurde an der Universität Passau promoviert. Seit November 2008 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde in Tübingen und leitet den Forschungsbereich Literatur- und Sprachwissenschaft. Sie hat hierzu u.a. Untersuchungen zur rumäniendeutschen Erzählliteratur der Nachkriegszeit, Hamburg 3. Aufl. 2010, veröffentlicht und Textfronten. Perspektiven auf den Ersten Weltkrieg im südöstlichen Europa, Stuttgart 2015, herausgegeben.


Vor der Lesung findet um 17 Uhr eine Kuratorenführung durch die Ausstellung Fließende Räume. Karten des Donauraus 1650-1800 statt.


Ort: Generallandesarchiv Karlsruhe

Termin: Donnerstag, 21. September 2017, 18 Uhr

Eintritt frei