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Im Herzen der badischen Geschichte

Findmittel für das Haus- und Staatsarchiv jetzt online

GLA 46 Nr. 3743 I
Feldzugsjournal des Markgrafen Ludwig Wilhelm von Baden-Baden, verfasst von General Graf Ferdinand von Harsch (1693)
Vorlage: GLA Karlsruhe 46 Nr. 3743 I

Im Rahmen der Trennung von Öffentlichem und Privatem, Großherzoglicher Familie und Badischen Staat war im Jahr 1878 entschieden worden, die Bestände des Generallandesarchivs in drei Abteilungen zu gliedern: 1. Großherzogliches Familienarchiv, 2. Großherzogliches Haus- und Staatsarchiv, 3. Landesarchiv.


Während in Ersterem die rein privaten Unterlagen der großherzoglichen Familie seit Markgraf Karl Wilhelm von Baden-Durlach (1679-1738) enthalten sind, umfasst das Letztere die Unterlagen der staatlichen Behörden des Landes Baden. Zwischen beiden Sphären wurden als Auslesearchiv aus allen vorhanden Beständen die Unterlagen zusammengefasst, die als Kern der Geschichte von Dynastie und Staat angesehen wurden: Sie betrafen das großherzogliche Haus, den Hof sowie die Haupt- und Staatsaktionen, insbesondere die Außenpolitik. Dieses sogenannte Haus- und Staatsarchiv umfasst Urkunden und Akten mit etwa 500 laufenden Metern Umfang, erschlossen mit 25.000 Titelaufnahmen. Seine Laufzeit erstreckt sich vom 11. bis zum 20. Jahrhundert und ist in sechs Bestände gegliedert: 46 Personalia 47 Haus- und Hofsachen 48 Staatssachen 49 Gesandtschaften 50 Reichssachen 51 Kreissachen.


Die Personalia sind nach den Mitgliedern des Hauses Baden seit seinem Anbeginn gegliedert. Da für das Mittelalter und die frühe Neuzeit nicht zwischen Privatem und Öffentlichem unterschieden werden kann, sind in diesem Bestand alle die jeweilige Person betreffenden Unterlagen versammelt worden. Dies trifft auch für das 1771 ausgestorbene Haus Baden-Baden zu, nicht jedoch für das Haus Baden-Durlach. Die Haus- und Hofsachen umfassen Unterlagen zur großherzoglichen Familie im Allgemeinen und die Organisation des Hofes im Besonderen, während sich in den Staatssachen die eigentlichen Haupt- und Staatsaktionen, besonders die Außenpolitik sowie Krieg und Frieden wiederfinden. Insgesamt ist aber zu beachten, dass die Übergänge zwischen diesen drei Beständen sehr fließend sind. In den Gesandtschaften sind die Unterlagen der badischen Auslandsvertretungen vornehmlich des 19. Jahrhunderts enthalten. Die Reichsachen und Kreissachen führen hingegen in die Welt des Alten Reichs des 15. bis 18. Jahrhunderts zurück.


Mit der Überarbeitung und Online-Stellung der Findmittel ist nunmehr der Zugang zu diesem Schatz der badischen Geschichte wesentlich erleichtert worden.