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Aktuelles >> Veranstaltungen >> Zeitzeugen auf dem Weg in eine moderne Heimerziehung

Zeitzeugen auf dem Weg in eine moderne Heimerziehung

Erinnerungen von Albert Adam und Heinz-Volker Faßnacht

21.3.2017, 18 Uhr

Generallandesarchiv Karlsruhe

Heimerziehung GLA Karlsruhe

Das Generallandesarchiv lädt am Dienstag, den 21. März 2017, um 18 Uhr zu einem besonderen Zeitzeugengespräch ein. Darin erinnern sich zwei Heimpädagogen an die Aufbruchzeit in der Heimerziehung und berichten darüber, wie sie Kindern und Jugendlichen mit besonderem Erziehungsbedarf als partnerschaftliche Pädagogen zur Seite standen. Das Generallandesarchiv schließt mit diesem Zeitzeugengespräch seine Begleitveranstaltungen zu der Ausstellung Verwahrlost und gefährdet? Heimerziehung in Baden-Württemberg 1949-1975, die noch bis 30. März 2017 zu sehen ist.


In vielen Heimen haben Kinder und Jugendliche bis in die 1970er Jahre traumatisierende Erfahrungen gemacht und vielfältige systematische Verletzungen erlitten. Diese unhaltbaren Zustände wurden nicht allein durch gesetzliche Änderungen, verbesserte Heimaufsicht oder durch den „Zeitgeist“ verbessert, sondern auch durch die Menschen, die in den Heimen arbeiten und sie leiten. Albert Adam und Heinz-Volker Faßnacht sind in ihren Einrichtungen schon früh andere Wege gegangen, die bis heute als Beispiel für eine anerkennende und unterstützende Erziehungsarbeit in Jugendhilfeeinrichtungen gelten.

Albert Adam, geboren 1940, gründete nach dem Psychologiestudium mit seiner Frau Ende der 1960er Jahre in Offenburg ein heilpädagogisch orientiertes Kleinheim für erziehungsschwierige Kinder im Schulalter mit 14 Plätzen in privater Trägerschaft, aus dem 1975 das Haus Fichtenhalde hervorging. Dieses neue Gebäude wurde auf die spezielle Situation von Kindern mit Erziehungs- und Schulproblemen und auf den Unterstützungsbedarf von deren Eltern ausgerichtet. Seine Grundrisse und die Innengestaltung mit diversen Baustoffen, textilen Materialien und Farben haben sich seit über 40 Jahren bewährt.

Heinz-Volker Faßnacht, Jahrgang 1943, leitete nach seiner Ausbildung zum Heilpädagogen von 1973 bis 2008 das Ev. Mädchenheim in Gernsbach, das sich unter seiner Ägide zu einer modernen Jugendhilfeeinrichtung mit einem differenzierten ambulanten und stationären Angebot entwickelte. Das 1972 geschlossene Heim wurde im Jahr darauf mit drei stationären Gruppen wiedereröffnet und 1978 um die Verselbständigungsgruppe sowie 1994 um das betreute Wohnen erweitert. 1999 kam als ambulantes Angebot die soziale Gruppenarbeit hinzu.

Burkhard Gauly, stellvertretender Schulleiter der Fachschule für Sozialpädagogik Agneshaus, Karlsruhe, führt durch das Zeitzeugengespräch.


Vor dem Vortrag findet um 17 Uhr eine öffentliche Kuratorenführung durch die Ausstellung "Verwahrlost und gefährdet? Heimerziehung in Baden-Württemberg 1949-1975" statt.


Ort: Generallandesarchiv Karlsruhe

Termin: Dienstag, 21. März 2017, 18 Uhr

Eintritt frei