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Aktuelles >> Ausstellungen >> "Eine der edelsten Schöpfungen deutscher Renaissance"

"Eine der edelsten Schöpfungen deutscher Renaissance"

Das Neue Lusthaus zu Stuttgart

20.10.2016-17.03.2017

Hauptstaatsarchiv Stuttgart

Lusthausruine
Lusthausruine im Stuttgarter Schlossgarten

Das Hauptstaatsarchiv Stuttgart präsentiert vom 20. Oktober 2016 bis 17. März 2017 die Ausstellung "Eine der edelsten Schöpfungen deutscher Renaissance". Das neue Lusthaus zu Stuttgart. Die Schau unternimmt erstmals den Versuch, die heute auf viele Institutionen und Einrichtungen verteilten Archivalien, Fragmente und Zeichnungen ansatzweise wieder zusammenführen und Entstehung und Erscheinung des einstigen Prachtbaus zu rekonstruieren.

Im Stuttgarter Schlossgarten befinden sich heute die Überreste eines einst außergewöhnlichen Bauwerks: des Neuen Lusthauses zu Stuttgart. Auf die einzigartige Bedeutung der Fragmente verwies bereits 1954 der Stuttgarter Chronist und Denkmalpfleger Gustav Wais, der den Bau als eine der edelsten Schöpfungen deutscher Renaissance beschrieb.

Über das Neue Lusthaus, seine ursprüngliche Gestalt und wechselvolle Geschichte ist heute nur wenig bekannt. Von Herzog Ludwig von Württemberg in Auftrag gegeben und 1584 bis 1593 durch dessen Baumeister Georg Beer errichtet, repräsentierte das Lusthaus im 16. und 17. Jahrhundert den politischen und kulturellen Führungsanspruch des württembergischen Herzogtums. Die Architektur des Lusthauses war als Attraktion konzipiert: Sowohl die Konstruktion als auch die künstlerische Ausstattung erlangten weit über die Region hinaus Aufmerksamkeit. Mit dem Umbau zum Opernhaus im 18. Jahrhundert begann der Niedergang des Bauwerks. Der Teilabriss und die Überbauungen in der Mitte des 19. Jahrhunderts für das Königliche Hoftheater zerstörten schließlich das charakteristische Erscheinungsbild. Vor diesem endgültigen Verlust konnte der 1844/45 mit den Abbrucharbeiten betraute Architekt Carl Friedrich Beisbarth den ehemaligen Renaissancebau in über 500 Zeichnungen detailgetreu dokumentieren.

Die Ausstellung des Hauptstaatsarchivs Stuttgart unternimmt erstmals den Versuch, die heute auf viele Orte und Institutionen verteilten Archivalien, Zeichnungen und Fragmente ansatzweise wieder zusammenführen. Die wertvollen Exponate, unter anderem ein Rekonstruktionsmodell des Lusthauses, stellen frühere Zusammenhänge wieder her, verdeutlichen Entstehung und Erscheinung des einstigen Prachtbaus, der in großem Maße die Bewunderung der Zeitgenossen auf sich zog, und führen sein Schicksal eindrucksvoll vor Augen.

Zur Ausstellung erscheint eine Begleitpublikation.

Lusthaus
Zeichnung des Neuen Lusthauses (Ausschnitt aus HStAS N 200 P 60)

Begleitprogramm zur Ausstellung:

Donnerstag, 10. November 2016, 18.00 Uhr, Hauptstaatsarchiv Stuttgart

Prof. Dr. ULRICH GROßMANN, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg:

Wie ernst ist Lust? Zum Lusthaus in Stuttgart

Freitag,11. November 2016, 9.30 Uhr, Hospitalhof Stuttgart

Symposion:

Um 1600 — Das Stuttgarter Neue Lusthaus und die Architektur nördlich der Alpen

Donnerstag, 1. Dezember 2016, 18.00 Uhr, Hauptstaatsarchiv Stuttgart

Buchvorstellung:

Zwischen Form und Konstruktion. Das Neue Lusthaus zu Stuttgart von Dr. Nikolai Ziegler

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

Öffnungszeiten:

Mo 9.15–17.00 Uhr

Di, Mi 8.30–17.00 Uhr

Do 8.30–19.00 Uhr

Fr 8.30–16.00 Uhr

Eintritt frei

Öffentliche Führungen mittwochs 11.30 sowie für Gruppen nach Vereinbarung.

Informationen
Landesarchiv Baden–Württemberg
Hauptstaatsarchiv Stuttgart
Konrad–Adenauer–Str. 4
70173 Stuttgart
Tel. 0711⁄2124335
Telefax 0711⁄212–4360
E-Mail: hstastuttgart@la–bw.de