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Einsicht und Erschließung der Spruchkammerakten

Ein Kilometer an Spruchkammerakten wird erfasst

Erschliessung der Spruchkammerakten
Ein Mitarbeiter beim Verpacken der Spruchkammerakten

Einsicht in die Akten wurde nach der Schließung der Spruchkammern nur Behörden und Gerichten gewährt. Auch die Betroffenen selbst konnten keine Einsicht, nur Auskunft erhalten, und auch das nur, wenn sie ein rechtliches Interesse glaubhaft machen konnten. Der Forschung waren die Spruchkammerakten somit fast 40 Jahre verschlossen. Erst mit dem Gesetz vom 12. März 1990 zur Änderung des Landesarchivgesetzes vom 27.07.1987 sind die Akten unter Beachtung der allgemeinen Sperrfristen für Wissenschaft und Öffentlichkeit zugänglich.

Im Ludwigsburger Staatsarchiv, das für den Regierungsbezirk Stuttgart zuständig ist, liegen etwa 500.000 Spruchkammerakten. Sie belegen rund einen Kilometer Regalfläche. Viele Jahre arbeiteten Mitarbeiter des Archivs, die zum Teil mit Zuschüssen der Agentur für Arbeit finanziert wurden, an der Erschließung dieses Bestandes.

Zu Anfangs waren die Akten nur unzureichend durch Karteikarten der Spruchkammern selbst erschlossen, so dass sich die Suche nach einer bestimmten Person umständlich und zeitaufwendig gestaltete. Die Dokumente selbst waren in konservatorischer Hinsicht in gefährdetem Zustand; deshalb wurden metallische Teile wie Büroklammern und Heftzwecken vollständig entfernt. Die lose gelagerten Dokumente wurden geordnet, in Umschläge aus säurefreiem Papier verpackt und in spezielle Archivboxen gelegt.

Das Ziel war, jede Spruchkammerakte digital zu erfassen und zu erschließen um so dem Nutzer einen einfachen Zugang zu verschaffen. So flossen Name, Beruf, Geburtsdatum und -ort sowie der Wohnort jedes Betroffenen zum Zeitpunkt des jeweiligen Verfahrens zusammen mit der Signatur seiner Akte in eine stetig wachsende Datenbank. Seit 2008 sind nun alle ca. 500.000 Posten erfasst und recherchierbar.

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