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Landesarchiv >> Hauptstaatsarchiv Stuttgart >> Aktuelles der Abteilung >> Ans Licht geholt >> Per Mausklick abrufbar: 2014 neu digitalisierte Bestände im Hauptstaatsarchiv Stuttgart

Per Mausklick abrufbar: 2014 neu digitalisierte Bestände im Hauptstaatsarchiv Stuttgart

23.1.2015

Gute Nachrichten für Archivbenutzer: Auch dank eines Förderprogramms des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst konnte im Hauptstaatsarchiv Stuttgart im vergangenen Jahr eine größere Anzahl häufig benutzter und insbesondere für die Familienforschung wichtiger Bestände digitalisiert und vollständig ins Netz gestellt werden.

Anlässlich des 500-jährigen Gedenkens an die Aufstandsbewegung "Armer Konrad" wurde der thematische Bestand A 45 Armer Konrad sowie die personenbezogenen Unterlagen zu G 41 Herzog Ulrich von Württemberg bereits in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert. Für die Sozialgeschichte der Frühen Neuzeit ist auch der Bestand A 54 a Steuerlisten relevant.

Ein wichtiger Schwerpunkt der Digitalisierungsstrategie des Hauptstaatsarchivs war der Bereich Karten und Pläne. Hier konnten u. a. wertvolle Kartenbestände mehrerer ehemals reichsunmittelbarer Klöster, württembergische Forstkarten sowie Land- und Flurkarten der neuwürttembergischen Gebiete sowie des Kurfürstentums und Königreichs Württemberg vollständig ins Netz gestellt werden. Die Beständegruppe N des Hauptstaatarchivs (Karten, Pläne und Zeichnungen) weist nunmehr eine etwa 80 %ige Digitalisierungsquote auf. Dies macht nicht nur die Benutzung dieser wichtigen Bestände von zu Hause aus möglich, sondern entlastet auch das Personal im Magazindienst von aufwändigen Kartenaushebungen und ist nicht zuletzt auch ein Beitrag für die Bestandserhaltung.

Die mit Abstand größte Anzahl an Digitalisaten wurde im Bereich der Militärbestände erzielt. Ins Netz gestellt wurden insbesondere die württembergischen Offizierslisten aus der Zeit von etwa 1806-1871 in Bestand E 297, zahlreiche Bestände von Friedens- und Kriegsstammrollen aus der Zeit zwischen 1871 und 1918 (M 436 ff.), militärische Fotobestände (M 700/1-5) und Bildnissammlungen (M 707-709) sowie Vermissten- und Totenkarteien des 1. Weltkriegs (M 595 ff.). Da die Friedens- und Kriegsstammrollen bereits häufig auf Mikrofilm vorlagen, konnte direkt vom Film digitalisiert werden. Die Anzahl der Digitalisate beträgt hier bereits über 700000 Stück, also mehr als die Hälfte der beim Hauptstaatsarchiv inzwischen online verfügbaren knapp 1,2 Mio. Digitalisate. Da dieses Projekt noch nicht abgeschlossen ist, könnte sich diese Zahl noch in etwa verdoppeln.

Für die zeitgeschichtliche Forschung wiederum sind die Bestände J 151 Politische Plakate und Q 2/27 Nachlass Ernst Reiner interessant. Auch sie wurden im Jahr 2014 vollständig digitalisiert.

Eine Liste sämtlicher Findmittel, deren Unterlagen ganz oder teilweise als Digitalisate im Internet verfügbar sind, können Sie hier einsehen.