Landeswappen Baden-Württemberg

Aktuelle Hinweise

Ausstellungen

Veranstaltungen

Presse/Berichte

Neue Publikationen

Laufende Projekte

Nachrichtenarchiv

Unser Selbstverständnis

Landesarchiv

Aufgaben und Dienstleistungen

Rechtsgrundlagen

Organisation

Ansprechpartner/innen

Projekte

Jahresberichte

Publikationen

Ausbildung und Praktika

Vergabeverfahren

Stellenausschreibungen

Präsentationen und Inventare

Landeskunde entdecken online (LEO-BW)

Württembergisches Urkundenbuch Online

Karoline Luise von Baden – Kunst und Korrespondenz

Auswanderung aus Südwestdeutschland

Klöster in Baden-Württemberg

Landesforschung und Landesbeschreibung

Angebote für Schulen und Gruppen

Mitmachprojekte des Landesarchivs

Aktenaussonderung

Elektronische Systeme

Historischer Wert

Ihr Landesarchiv

Ansprechpartner im Archiv

Übergabeverzeichnisse

Wie nutzen Sie das Landesarchiv?

An welche Archivabteilung können Sie sich wenden?

Mein Konto

Recherche & Bestellung

Recherchehilfen & Dienstbibliotheken

Öffnungszeiten

Rechtsgrundlagen und Formulare

Kopien und Reproduktionen

Landeskunde & Bildung >> Präsentationen und Inventare >> 20. Jahrhundert >> Pinselstriche in der Todeszone. Württembergische Künstler sehen den Ersten Weltkrieg >> Albert Heim

Albert Heim

Albert Heim
HStAS, M660⁄260 Nr.9

Einen ganz und gar ungewohnten Blick auf das Kriegsgeschehen werfen die Aquarelle und Gouachen des gelernten Lithographen Albert Heim. Seine Bilder, die überwiegend in den Jahren 1915/1916 entstanden, brechen mit den stereotypen Mustern militärischer Selbstinszenierung; sie überraschen mit einer unbeschwert-persönlichen, ja geradezu schelmischen Note.

Den Anstoß zur Entstehung der bemerkenswerten Kriegsbilder hatte Heims Kommandeur, der württembergische Generalleutnant Theodor von Wundt, gegeben. Der ranghohe Offizier, der zu den Pionieren des Alpinismus gehört, war durch seine heitere, urwüchsige und kraftvolle Art in der Truppe überaus beliebt. Unter der preußischen Generalität erregte seine offenherzige Sprache jedoch Aufsehen. Auf Weisung Kaiser Wilhelms II. musste das schwäbische Original im August 1917 seinen Dienst quittieren.

Mit feinem Sinn für Ironie und Groteske vermitteln Heims Aquarelle, die in Wundts Nachlass die Zeiten überdauerten, einen spannenden Eindruck vom täglichen Leben in den Quartieren in Courcelette und Miraumont. Sie zeichnen eine fast ländliche Idylle, dokumentieren humorvoll das kameradschaftliche Miteinander und karikieren das unmittelbare Umfeld des Generals: beim Kartenspiel, bei Höhlenfesten, beim Kontakt mit Literaten.

Kurzbiographie

1. Generalleutnant Theodor von Wundt auf einer Wiese

2. Selbstportrait des Graphikers Albert Heim mit Kameraden

3. Menü aus der Feldküche

4. Deutscher Kriegerfriedhof

5. Ankunft des Schriftstellers Max Halbe

6. Grabenarrest: Generalleutnant von Wundt bei Wasser und Brot

7. „Auf zum Höhlenfest”

8. Johannisnacht in Courcelette

9. „Basil öffnet Liebespakete”

10. Quartier des Generalleutnants von Wundt in Klein-Miraumont

11. Der General und der Schriftsteller

12. „Pauls Friedens- und Frühlingstraum”

13. Brennende Gebäude in Courcelette nach Fliegerangriff

14. Schloss Thiepval, zerstört durch Granatfeuer

15. Schützengraben bei Beaumont mit gefallenen englischen Soldaten