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Landeskunde & Bildung >> Präsentationen und Inventare >> Mittelalter und Frühe Neuzeit (bis ca. 1803/06) >> Von Mantua nach Württemberg: Barbara Gonzaga und ihr Hof >>
Stadtmodell Urach Im Greuth
Im Greuth 1: die dendrochronologische Datierung des unscheinbaren Gebäudes im nordöstlichen Bereich der Altstadt, das einem vor allem im 13. und 14. Jahrhundert verbreiteten Bautyp angehört, ergab als Baujahr 1473 ! Offenbar fand im mittelalterlichen Urach das soziale Gefälle der Bauherren innerhalb der Altstadt Ausdruck in einer extrem rückständigen Bauweise der Häuser in den rückwärtigen und randlichen Arealen.

Bei den spätmittelalterlichen Bürgerhäusern Urachs handelt es sich durchgängig um zwei- oder dreigeschossige Holzgerüstbauten mit Fachwerk- oder/und Bohlenwänden. Bis auf wenige Ausnahmen handelt es sich dabei um Stockwerksgerüste, mit unabhängig voneinander abgezimmerten Stockwerken. Ihre obere/n Etage/n ragen an den Sichtseiten kräftig vor. Das gegenwärtig älteste in Urach bekannte Bürgerhaus, das abgebrochene Gebäude Pfählerstraße 4 von 1434 (d) nördlich hinter dem Rathaus, gehört zur altertümlichsten Form der Holzgerüstbauweise, bei der die tragenden Ständer mit Ausnahme der stockweise abgezimmerten Sichtseite über zwei Geschosse durchlaufen.

Stadtmodell Urach

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Foto eines Modells des mittelalterl. Urachs
Modell Stadt Urach um 1482/83 / 1500 150x150 cm Sperrholz mit Polypanbeschichtung, Wasserflächen aus unterseitig blau bemaltem Plexiglas. Gebäudemodelle aus Birkenholz, handgefertigt und bemalt. Bauhistorische Voruntersuchungen: Hans-Jürgen-Bleyer, Tübingen und Tilmann Marstaller, Rottenburg-Oberndorf
Modellentwurf: Tilmann Marstaller Modellbau: Ferdinand und Gerd Schäfer, Büro für historische Bauforschung und Stadtsanierung, Schwäbisch Hall

Das Stadtmodell gibt eine Vorstellung von der Gestalt der ehemaligen württembergischen Residenzstadt Urach zur Zeit um und kurz nach Verlegung der württembergischen Residenz nach Stuttgart 1482/83. Es handelt sich um ein detailliertes Stadt- und Topographiemodell im Maßstab 1:500, das auf dem aktuellen Forschungsstand zum Baubestand der Uracher Altstadt basiert.