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Landeskunde & Bildung >> Präsentationen und Inventare >> Mittelalter und Frühe Neuzeit (bis ca. 1803/06) >> Von Mantua nach Württemberg: Barbara Gonzaga und ihr Hof >>
Stadtmodell Urach Chorstraße
Nördliche Giebelseite von Chorstraße 6 mit mittelalterlichem Eichenholzfachwerk von 1475 d. Das Gebäude war wie das ein Jahr jüngere Haus am Gorisbrunnen mit seiner einst auf Sicht gestalteten, westlichen Langseite zum ehemaligen "Hubersee" hin orientiert, der den letzten Überrest des hochmittelalterlichen Stadtgrabens darstellte und entlang des Stifts bereits um 1480 verfüllt wurde.

Da nur Nadelholz geflößt werden konnte, macht sich diese äußerlich kaum wahrnehmbare Zäsur in der Beschaffenheit des Bauholzes nach 1476 erst in der Bestimmung der Holzarten bemerkbar. Noch 1475 (d) wurden im Dachwerk des unmittelbar nördlich an das Stift angrenzenden Gebäudes Chorstraße 6 ausschließlich Eichen aus den umliegenden Wäldern verwendet, während die teils nur drei Jahr jüngeren Dächer des Stifts von ortsfremden Nadelhölzern geprägt sind. Den Schloss- und späteren Stiftsbereich begrenzte westlich einst ein wassergefüllter Graben, der 1480 genannte Hubersee, bei dem es sich höchstwahrscheinlich um den ehemaligen Stadtgraben der östlichen Kernstadt handelt. Seit der Stadterweiterung nach Westen seiner Wehrfunktion beraubt, wurde er 1480 von Graf Eberhard dem Stift vermacht und nachfolgend teilweise aufgefüllt.

Stadtmodell Urach

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Foto eines Modells des mittelalterl. Urachs
Modell Stadt Urach um 1482/83 / 1500 150x150 cm Sperrholz mit Polypanbeschichtung, Wasserflächen aus unterseitig blau bemaltem Plexiglas. Gebäudemodelle aus Birkenholz, handgefertigt und bemalt. Bauhistorische Voruntersuchungen: Hans-Jürgen-Bleyer, Tübingen und Tilmann Marstaller, Rottenburg-Oberndorf
Modellentwurf: Tilmann Marstaller Modellbau: Ferdinand und Gerd Schäfer, Büro für historische Bauforschung und Stadtsanierung, Schwäbisch Hall

Das Stadtmodell gibt eine Vorstellung von der Gestalt der ehemaligen württembergischen Residenzstadt Urach zur Zeit um und kurz nach Verlegung der württembergischen Residenz nach Stuttgart 1482/83. Es handelt sich um ein detailliertes Stadt- und Topographiemodell im Maßstab 1:500, das auf dem aktuellen Forschungsstand zum Baubestand der Uracher Altstadt basiert.