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Landeskunde & Bildung >> Präsentationen und Inventare >> Mittelalter und Frühe Neuzeit (bis ca. 1803/06) >> Von Mantua nach Württemberg: Barbara Gonzaga und ihr Hof >>
Stadtmodell Urach Spital
Der Gründungsbau (Spitalstraße 5) des 1480 von Graf Eberhard gestifteten Spitals

Deutlich tritt im Modell die historische Gliederung der Stadt hervor: Im Osten die ovalförmige Kernstadt mit zentralem Marktplatz, die auch den im westlichen Randbereich liegenden herrschaftlich-kirchlichen Bezirk beinhaltet. Westlich davon schließt sich die sogenannte "Altstadt" an, bei der es sich trotz der Bezeichnung um eine spätere Stadterweiterung handelt. Die "Altstadt" rührt wahrscheinlich von einer vorstädtischen Siedlung unterhalb der hochmittelalterlichen Wasserburg her, deren Wurzeln noch ins Frühmittelalter zurückreichen können. Die "Altstadt" wurde möglicherweise in Zusammenhang mit dem Aufstieg Urachs zur Württembergischen Residenz nach 1443 mit einem Befestigungsring umschlossen. Ihren Charakter als Vorstadt unterstreicht auch das 1480 von Graf Eberhard gestiftete Spital mit seiner großdimensionierten Spitalkirche im Südwesten. Hinter ihr findet sich denn auch der 1479 im Zuge des Neubaus der Stiftskirche hierher verlegte städtische Friedhof.

Stadtmodell Urach

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Foto eines Modells des mittelalterl. Urachs
Modell Stadt Urach um 1482/83 / 1500 150x150 cm Sperrholz mit Polypanbeschichtung, Wasserflächen aus unterseitig blau bemaltem Plexiglas. Gebäudemodelle aus Birkenholz, handgefertigt und bemalt. Bauhistorische Voruntersuchungen: Hans-Jürgen-Bleyer, Tübingen und Tilmann Marstaller, Rottenburg-Oberndorf
Modellentwurf: Tilmann Marstaller Modellbau: Ferdinand und Gerd Schäfer, Büro für historische Bauforschung und Stadtsanierung, Schwäbisch Hall

Das Stadtmodell gibt eine Vorstellung von der Gestalt der ehemaligen württembergischen Residenzstadt Urach zur Zeit um und kurz nach Verlegung der württembergischen Residenz nach Stuttgart 1482/83. Es handelt sich um ein detailliertes Stadt- und Topographiemodell im Maßstab 1:500, das auf dem aktuellen Forschungsstand zum Baubestand der Uracher Altstadt basiert.