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Landesarchiv >> Publikationen >> Online-Publikationen >> Einzelpublikationen >> Alles gefälscht? Verdächtige Urkunden aus der Stauferzeit

Alles gefälscht? Verdächtige Urkunden aus der Stauferzeit

Archivale des Monats März 2003 im Hauptstaatsarchiv Stuttgart

Alles gefälscht? - Cover

Bearbeitet von Peter Rückert
2003. 68 Seiten, 40 Abbildungen. Kart.
Vergriffen

Fälschungen haben nach wie vor Konjunktur und können auch heute noch politische Entscheidungen beeinflussen. Freilich wurde in keiner Epoche der Menschheitsgeschichte bislang fleißiger "gefälscht" als im Mittelalter. Und hier wiederum gilt die "Stauferzeit", das 12./13. Jahrhundert, als Höhepunkt der Fälschungsproduktion. Gefälscht wurde auf den Namen von Königen, Kaisern und Päpsten genauso wie auf den anderer Herren – je prominenter um so eindrucksvoller.

Das Hauptstaatsarchiv hat aus seinen reichhaltigen Urkundenbeständen 17 einzigartige Dokumente ausgewählt, die in Hinblick auf ihre Echtheit zumindest verdächtig sind. Die hochmittelalterlichen Fälscherwerkstätten und ihre Motive, südwestdeutsche Klöster und Stifte, Bischofs– und Adelssitze, stehen im Mittelpunkt der Präsentation. Wer hat wann und warum gefälscht? Wie wurde die Fälschung vorgenommen und woran kann man sie erkennen? Vor dem Hintergrund dieser Fragen wird ein differenziertes Bild mittelalterlichen Rechtsempfindens veranschaulicht, das die Spannweite zwischen "ehrbarer" und "betrügerischer" Fälschung offenbart.

Inhaltsverzeichnis

Fälschungen im Mittelalter
Zum Fälschungsbegriff
Hochmittelalterliche Fälscherwerkstätten und ihre Motive
Fälschungen, ihre Identifizierung und Bewertung
Die Reichenauer Fälscherschule
Staufische Privilegien für das Stift Marchtal
Pfalzgraf Hugo von Tübingen und seine Siegel
Die Gründungsurkunde für das Kloster Herrenalb – alles gefälscht?
Die Zisterze Maulbronn und die Bischöfe von Speyer – ein Fälscherkonsortium
Ein "Meisterfälscher" im Kloster Weingarten
Eine Datumsfälschung des Deutschmeisters
Schreibkunst in Hirsau im Zeichen der Reform
Ein verfälschtes Privileg des Papstes
Die Gründungsurkunde für das staufische Hauskloster – mehr als verdächtig?
Echte Stauferurkunde oder meisterliche Fälschung?

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