Landeswappen Baden-Württemberg

Aktuelle Hinweise

Ausstellungen

Veranstaltungen

Presse/Berichte

Neue Publikationen

Laufende Projekte

Nachrichtenarchiv

Unser Selbstverständnis

Landesarchiv

Aufgaben und Dienstleistungen

Rechtsgrundlagen

Organisation

Ansprechpartner/innen

Projekte

Jahresberichte

Publikationen

Ausbildung und Praktika

Vergabeverfahren

Stellenausschreibungen

Präsentationen und Inventare

Landeskunde entdecken online (LEO-BW)

Württembergisches Urkundenbuch Online

Karoline Luise von Baden – Kunst und Korrespondenz

Auswanderung aus Südwestdeutschland

Klöster in Baden-Württemberg

Landesforschung und Landesbeschreibung

Angebote für Schulen und Gruppen

Mitmachprojekte des Landesarchivs

Aktenaussonderung

Elektronische Systeme

Historischer Wert

Ihr Landesarchiv

Ansprechpartner im Archiv

Übergabeverzeichnisse

Wie nutzen Sie das Landesarchiv?

An welche Archivabteilung können Sie sich wenden?

Recherche & Bestellung

Mein Konto

Recherchehilfen & Dienstbibliotheken

Öffnungszeiten

Rechtsgrundlagen und Formulare

Kopien und Reproduktionen

Landeskunde & Bildung >> Präsentationen und Inventare >> Mittelalter und Frühe Neuzeit (bis ca. 1803/06) >> Von Mantua nach Württemberg: Barbara Gonzaga und ihr Hof >> Virtueller Ausstellungskatalog >> VI. Ein trauriger Witwenhof? Barbara Gonzaga in Böblingen

VI. Ein trauriger Witwenhof? Barbara Gonzaga in Böblingen

zurück zur Startseite
Nachdem Herzog Eberhard im Bart am 25. Februar 1496 verstorben war, hatte Barbara Gonzaga ihren Witwensitz in Böblingen zu beziehen. Dieses Witwengut und ihre daraus zugesicherten Einkünfte wurden Barbara allerdings vom Nachfolger ihres Mannes, Herzog Eberhard II., streitig gemacht. Mit Hilfe ihrer Freunde und Familienmitglieder in Mantua versuchte Barbara ihr Eigentum zu bewahren; in ihren Briefen unterstreicht sie ihre traurige und einsame Situation und sehnt sich nach ihrer alten Heimat zurück. In Mantua regierten inzwischen Barbaras Neffe Francesco und dessen Gemahlin Isabella d’Este. Ihr Hof glänzte mit großartiger Kunst, Architektur, Malerei und Musik, die das Haus Gonzaga weithin rühmten. Gerne wollten Francesco und Isabella ihre Tante Barbara wieder bei sich aufnehmen, doch es sollte nicht soweit kommen. Die politischen Vorzeichen änderten sich, Herzog Eberhard II. wurde 1498 abgesetzt und Barbara konnte ungestört ihren Witwenhof in Böblingen führen. Ihr wirtschaftlicher Spielraum und ihre herrschaftliche Stellung waren jetzt so bedeutend, dass sie ihr Umfeld in ihren letzten Lebensjahren nachhaltig gestalten konnte.

Böblingen

Zur Vergrößerung bitte hier klicken

Böblingen
[1683-1685]
Kolorierte Zeichnung im Forstlagerbuch von Andreas Kieser
HStA Stuttgart H 107/3 Bd. 10, Bl. 3