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V. Herzogin von Württemberg: Der Stuttgarter Hof der Barbara Gonzaga

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Der Münsinger Vertrag von 1482 beendete die 40jährige Teilung Württembergs. Die Regierung übernahm Eberhard im Bart, der seinen Hof nun von Urach nach Stuttgart verlegte. Stuttgart wurde damit wieder zur Haupt- und Residenzstadt der Grafschaft und das "Alte Schloss" beherbergte die Höfe Eberhards und seines Cousins Eberhards des Jüngeren mit ihren Gattinnen Barbara und Elisabeth nebeneinander. Die gräfliche Hofhaltung gestaltete sich damit nach der Wiedervereinigung der beiden Landesteile deutlich aufwändiger. Feste wie das Stuttgarter Turnier von 1484 boten die Gelegenheit, durch höfische Prachtentfaltung die herausragende Position des Herrschers und dessen Wohlstand vor Augen zu führen. Mit der Herzogserhebung Eberhards im Bart durch den König 1495 fand der fürstliche Anspruch der Württemberger dann seine reichsrechtliche Anerkennung und die politischen Erfolge Eberhards erhielten ihren glänzenden Höhepunkt. Barbara, die damit als Gemahlin Eberhards im Bart zur ersten Herzogin aufgestiegen war, trat als politisch agierende Fürstin jedoch kaum in Erscheinung. Umso bemerkenswerter ist ihr Engagement für die gemeinsam mit ihrem Mann betriebene Kirchenreform, vor allem in Hinblick auf das Dominikanerinnenkloster in Kirchheim unter Teck. Der Briefwechsel mit ihrer Familie in Mantua zeigt ebenso wie die häufige Entfernung vom Stuttgarter Hof bald eine Distanzierung an, welche Barbara als zurückgezogene und vereinsamte Persönlichkeit erkennen lässt.

Schwert Eberhard im Barte

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Das Herzogsschwert
1495
Silber, vergoldet, Länge: 130 cm
Privatbesitz
Ausgestellt: Nachbildung
Bei seiner Herzogserhebung erhielt Eberhard im Bart von König Maximilian I. ein herzogliches Gewand, den Herzogshut und ein Zeremonialschwert. Dieses ist samt der Scheide erhalten geblieben und trägt Eberhards Signet, die Palme, seine Devise ATTEMPTO sowie die Jahreszahl 1495 und die Wappen von Württemberg und Teck.