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Landesarchiv >> Staatsarchiv Wertheim >> Digitale Präsentationen >> Quellen zur Hexenverfolgung im Staatsarchiv Wertheim >> Protokolle der Zentralverwaltung (Kanzlei)

Protokolle der Zentralverwaltung (Kanzlei)

Protokolle sind zum internen Gebrauch in einer Behörde gedacht. Sie werden angelegt, damit getroffene Entscheidungen später nachvollzogen werden können. Protokolle wurden meist in gebundener Form als Amtsbuch geführt.

Die erhaltenen Protokolle der Zentralverwaltung der Grafschaft Wertheim stammen aus der Kanzlei, der obersten Regierungs– und Justizbehörde. In Wertheim wurde die Kanzlei im frühen 17. Jahrhundert auch als Kammer und Regierung bezeichnet. Während der schwedischen Besatzung Frankens wurde zur Trennung der Materien nach Gegenständen für Finanzsachen ein separates Protocollum über das Aerarium eingerichtet (StAWt-G Rep. 54_165). Protokolle sind je nach Anlage verschieden umfangreich und können so Quellen unterschiedlicher Qualität sein. Man findet etwa im unten erwähnten Kammerprotokoll auch abweichende Meinungen, die ins Protokoll aufgenommen wurden, während das Audienzprotokoll von 1633 nur die vorgetragenen Sachen und den jeweiligen Beschluß festhält.


Verschiedene Amtsbücher 1563–1633 StAWt–G Rep. 102 Amtsbücher und G–Rep. 54
Amts-Protokoll (wohl Kanzlei) 1600–1603 StAWt–G Rep. 54_162
Kanzleiprotokoll 1627–1629 StAWt–F Rep. 12
Kammerprotokoll 1629 StAWt–G Rep. 54_163
Malefizprotokoll der Kanzlei März–Nov. 1633 StAWt–G Rep. 103
Audienzprotokoll 1633 StAWt-G Rep. 54_173