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Landesarchiv >> Staatsarchiv Wertheim >> Digitale Präsentationen >> Quellen zur Hexenverfolgung im Staatsarchiv Wertheim >> Überlieferung der Zentgerichte

Überlieferung der Zentgerichte

Die Zentgerichte waren in Franken zuständig für die Hochgerichtsbarkeit. In ihre Kompetenz fielen damit auch Zauberei- und Hexereisachen.

Abgesehen von den Zentbüchern sind aus den Zenten Wertheim und Michelrieth kaum Provenienzbestände erhalten. Die Zentbücher enthalten in der Regel kurze Protokolle zu behandelten Fällen, bestehend aus Herkunftsort, Namen und Delikt des Angeklagten sowie dem ergangenen Urteil. Die Bücher des Wertheimer Zentgrafen in Rep 103 beschränken sich dagegen weitgehend auf die Abrechnung seiner eingenommenen Zentpfennige. Es ist aber durchaus möglich, dass sich weiteres Schriftgut dieser Provenienzen in den Pertinenzbeständen des Alten Reichs befindet.

Die Zent Remlingen – sie reichte etwa von Marktheidenfeld im Norden bis Neubrunn im Süden – war 1608 mit dem Amt Remlingen an das Hochstift Würzburg gefallen und gelangte 1631 bei der schwedischen Besetzung Frankens für einige Jahre an die Löwenstein-Wertheim-Freudenberger. Bei dieser Gelegenheit müssen auch Archivalien übergeben worden sein, so dass die Remlinger Zentgerichtsunterlagen heute einen provenienzreinen Bestand im Freudenberger Archiv bilden, in dem sich Unterlagen zur Hexenverfolgung im Hochstift Würzburg befinden.


Amt und Zentgericht Remlingen 1568–1634 (Akten) StAWt–G Rep. 58
Zentbücher Remlingen 5 1581–1614 Remlingen 6 1614-1634 Michelrieth 3 1602-1631 StAWt–G Rep. 103
Nachträge Zentsachen in StAWt–G Rep. 102 Zentgerichte
Zentfälle in Remlingen und Heidenfeld StAWt–G Rep. 50_35