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Landesarchiv >> Projekte >> Digitalisierung von Archiv- und Bibliotheksgut >> Migration >> Migrationskonzepte

Migrationskonzepte

Damit die Konversionsformen auch für eine Vielzahl zukünftiger Anwendungen nutzbar sind, müssen die vollständigen Bilddaten in der höchsten vorliegenden Informationsqualität, also verlustfrei komprimiert oder hilfsweise unkomprimiert in einem für alle denkbaren Anwendungen offenen Format langfristig gesichert werden. Eine Speicherung der nur für eine bestimmte Anwendung zweckgerecht komprimierten und formatierten Daten ist nicht ausreichend. Vielmehr müssen die Bilddaten in einem plattformunabhängigen Dateiformat an neue Systemumgebungen angepasst (migriert) werden. Diese Anpassung muss planmäßig und in Abhängigkeit vom technischen Fortschritt geschehen und darf keine Entwicklungsstufen auslassen. Ein Hauptproblem dabei ist die Entwicklung langlebiger Standards, die auch in der Praxis akzeptiert werden. Die Migrations-Thematik ist bestimmt vom:

Eine Alternative zur Migration der digitalen Konversionsformen bietet das Medium Mikrofilm. Mit dem COM-Verfahren ist es grundsätzlich möglich digitale Bilddaten auf Mikrofilm auszubelichten. Der Mikrofilm kann daher als analoger Langzeitspeicher dienen und weitere Migration überflüssig machen. Durch das Projekt wird untersucht, inwieweit bei diesem Verfahren mit qualitativen Einbußen zu rechnen ist und eine Kompatibilität der analogen und digitalen Speicherform gegeben ist. Als eine weitere mögliche Alternative zur Migration wird momentan die sog. Emulation propagiert. Dieses Konzept sieht vor, dass Originalsoftware auch auf zukünftigen Computer-Systemen laufen soll, also "emuliert" wird. Dabei könnten die digitalen Konversionsformen ihre bisherigen Dateiformate behalten und Migrationszyklen verlängert werden. Von Bedeutung für eine potentielle Migration ist auch die Frage nach der Verwaltung der einzelnen Bild-Dateien. Hierbei gibt es grundsätzlich zwei Möglichkeiten:

  1. Verwaltung in Datenbank-/Dokumentenverwaltungssystemen (DMS)
  2. Verwaltung im File-System unter Verwendung einer strukturierten Datenbeschreibungssprache wie SGML, HTML, XML oder EAD

Es wird daher zu untersuchen sein, welche Form der Verwaltung für eine Migration geeigneter erscheint.