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Christiane Fürstin von der Osten-Sacken

Eine frühkapitalistische Unternehmerin und ihre Erben aus dem Hause Hohenlohe

Vortrag von Dr. phil. Gerlinde Kraus, Mühlheim am Main am Donnerstag, den 28. April 2005, 19:30 Uhr

im Alter Ratssaal in Öhringen

Christiane Fürstin von der Osten-Sacken
Christiane Fürstin von der Osten-Sacken mit ihrem ersten Ehegatten, Julius Gebhard Graf von Hoym

Der Themenkomplex - eine adelige Unternehmerin und ihr Einfluss auf die Industrialisierung der Wirtschaft in bestimmten Regionen, wurde in der Forschung bislang kaum berücksichtigt. Schwer zugängliche oder nicht mehr vorhandene Quellen erlaubten nur einige kleinere Studien, zum Beispiel diejenige über die bürgerliche Unternehmerin Helene Amalie Krupp, der das Unternehmen in den Anfangsjahren seinen Fortbestand zu verdanken hat. Insofern stellt die Untersuchung über die wirtschaftlichen Aktivitäten einer adeligen Unternehmerin für den Zeitraum des 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts ein Novum dar.

Christiane Fürstin von Osten-Sacken war in ihren unternehmerischen Bestrebungen besonders darum bemüht, ihr Erbe für die Kinder ihrer Tochter Marianne, die mit dem Fürsten Friedrich zu Hohenlohe-Ingelfingen verheiratet war, zu sichern. Dabei hatte sie sich in besonders schwierigen Zeiten, beispielsweise während des Krieges gegen Napoleon zu behaupten. Dass es ihr gelang, ihre Güter in Kurland, Sachsen und Oberschlesien so zu führen, dass sie den Reichtum des Hauses Hohenlohe über das gesamte 19. Jahrhundert begründeten, soll in diesem Vortrag dargelegt werden.