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Übergewänder / guarnacce

Übergewänder / guarnacce

Leichter als die pellanda war die guarnacca, ebenso ein Übergewand, das man unter dem Mantel trug, das aber im Gegensatz zu jener an der Seite mit Schnitten versehen war, die die Schlankheit der Taille betonten. Die guarnacca hatte gewöhnlich keine Ärmel, und wenn doch, dann nur kurze. Sie konnte je nach dem Reichtum der Trägerin mit Goldbordüren und Stickereien versehen, mit Pelz gefüttert und mit Gold oder Perlen bestickt sein.

Frau mit Krone (Sandtner 2)


Antonias Aussteuer führt fünf dieser Kleidungsstücke auf, die zu ihrer Zeit schon langsam aus der Mode kamen. Den Anfang macht eine guarnacca aus azurblauem zetanino, die mit breiten Bordüren versehen war, mit Perlen und Knöpfen verziert und an verschiedenen Stellen mit Hermelin gefüttert. Eine weiße, an den Ärmeln gefütterte guarnacca mit breiten Bordüren und einem aufgestickten goldenen Falken folgt, dann eine violette und am Ende dieser Seite eine dunkelbraune, ebenso mit breiten Bordüren und Pelzfutter bzw. -besatz an den Ärmeln. Der Stoff für die letzten beiden stammte wiederum aus Brüssel.