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Übergewänder / pellande

Übergewänder / pellande

Überaus modern war zur Zeit Antonias die pellanda, ein schweres Übergewand, das in der Regel über der Brust geschnürt und mit Pelz gefüttert wurde.

Übergewand der Heiligen Dorothea (Sandtner 3)


Besonders dekorativ waren oft die bestickten oder mit Bordüren versehenen Ärmel gestaltet, die lang und breit ausgeführt wurden und teilweise bis zum Boden herabhingen. Vor allem die pellande waren es, die den Wohlstand der Frauen in Mailand nach außen sichtbar machten. Wer eine pellanda trug, gehörte der obersten Gesellschaftsschicht an. Antonia besaß neun Exemplare dieses Kleidungsstücks. Zwei davon sind nach ihrem Eintrag in das Aussteuerverzeichnis wieder gestrichen worden, weil Antonia sie verschenkte oder zu einer cottarda umarbeiten ließ. Alle waren sie mit dem Pelz des vaio gefüttert bzw. besetzt, sei es mit dem weißen Bauch- oder dem grauen Rückenpelz. Bis zu 3.434 dieser Tiere wurden in eine pellanda eingearbeitet. Die vorherrschenden Farben von Antonias pellande waren blau, scharlachrot, violett und weiß, beliebte Farben wertvoller Stoffe. Blau und weiß waren im Übrigen die Farben der Braut. Eine der pellande war aus violetter Seide aus Brüssel geschneidert, mit aufwändigen Bordüren verziert und mit dem Rückenpelz des vaio gefüttert. Eine andere bestand aus scharlachrotem gefütterten Stoff und war an Schultern und Ärmeln mit einem scharlachroten Seidenbesatz aus Damaskus verziert.