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Untergewänder / cottardite

Untergewänder / cottardite

Kleidung war auch im Oberitalien des 14. Jahrhunderts ein wichtiges Mittel, um die eigene Position im gesellschaftlichen Gefüge standesgemäß darzustellen und zu behaupten. Der Wert der dafür verwendeten Stoffe, deren Farbe und Verzierungen, die Anzahl der Kleidungsschichten machten die beanspruchte gesellschaftliche Stellung sichtbar. Die Pracht der Kleidungsstücke, die Antonia über die Alpen mit sich führte, entspricht dem Status, den ihre Familie für sich beanspruchte.

Frau mit Gewand


Unter den im Aussteuerverzeichnis genannten Gewändern befinden sich auch elf cottardite, reich verzierte Untergewänder, die aber im Sommer auch ohne Übergewand getragen wurden. Die cottardite Antonias zeichnen sich durch eine besonders große Qualität aus. Sie sind mit Stickereien reich verziert und aus wertvollen Stoffen geschneidert, aus scharlachroten und violetten Stoffen, den scarlatti und pavonazzi di lana, oder goldbroschierter blauer und weißer Seide. Besonders prächtig ist die erstgenannte cottardita, verziert mit Perlen, besetzt mit Hermelin und gewebt aus rotem zetanino, einem orientalischen Atlasstoff. Die folgenden aus kostbarem Seidengewebe tragen Tierdarstellungen: rosafarbene geflügelte Adler, goldene Hasen auf einer Wiese, Löwen, Hirsche und goldene Falken.